Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Stiftung

Crespo Foundation feiert Jubiläum

Die Stiftung der Wella-Erbin unterstützt Kinder, Künstler und sozial Benachteiligte bereits seit zehn Jahren.

Die Crespo Foundation feiert Geburtstag. Seit zehn Jahren engagiert sich die gemeinnützige Stiftung in Frankfurt. Heute betreut die Stiftung 18 Projekte. „Wir wollen Menschen stark machen“, sagt die Stifterin Ulrike Crespo. Ihre Stiftung fuße auf den Säulen Familie, Kunst sowie beruflicher und ästhetischer Bildung.

Die Crespo Foundation fördert Kinder, Künstler und sozial benachteiligte Menschen. „Wir schütten das Geld aber nicht mit der Gießkanne aus“, betont Crespo. Stattdessen setze die Stiftung auf Eigeninitiative und Selbstverwirklichung. „Die Menschen sollen stolz auf ihr eigenes Können sein“, sagt Crespo. Die Arbeit mit der Stiftung sei für Ulrike Crespo eine große Freude: „Ich bekomme so viel zurück.“

Die Stiftung sei eine „Anstifterin“ starker Allianzen, sagt Crespo. Bei allen Projekten arbeite man mit Partnern zusammen. „Wir wollen Organisationen an einen Tisch bringen, die sich zu oft als Wettbewerber verstehen“, sagt auch Geschäftsführer Aslak Petersen. Für die Projekte „Tellus“ und „Primacanta Kita“ arbeitet die Stiftung unter anderem mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst zusammen. Gemeinsam könne man auch „dicke Bretter bohren“, sagt Petersen.

„Mit ‚Primacanta Kita‘ wollen wir Musik in die Kindergärten bringen“, sagt Projektreferentin Annette Marke, „alle Frankfurter Kinder sollen in der Grundschule singen können.“ Dazu bilde man Erzieher musikalisch aus und begleite sie in die Kindergärten Frankfurts, wo sie die Kinder mit ihrer Begeisterung für Musik anstecken sollen. „Singen ist für Kinder die einfachste Möglichkeit, die eigene Musikalität zu entdecken und zu entfalten“, sagt Geschäftsführer Petersen. Leider werde der Musikunterricht in Kitas und Schulen immer weiter an den Rand gedrängt.

Für das Projekt „Tellus“ begleiten Studenten Migranten in die beruflichen Schulen und unterstützen dort die Lehrkräfte im Unterricht. Die Studenten geben den zugewanderten Schülern Nachhilfe oder begleiten sie zum Arzt. „Die Studenten und Schüler begegnen sich auf Augenhöhe“, sagt Projektreferentin Jennifer Mina. Das Projekt entlaste die Lehrer und helfe den Studenten, pädagogische Erfahrungen zu sammeln.

Ulrike Crespo ist die Enkelin des Wella-Gründers Karl Ströher. Sie wuchs in Darmstadt auf und studierte Psychologie an der Goethe-Universität Frankfurt. 2001 gründete sie die „Ulrike Crespo Foundation“, die im Dezember 2006 operativ tätig wurde und den Vornamen ihrer Stifterin verlor. 2008 wurde Ulrike Crespo mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. (prsh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare