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Die jungen Musiker sollen zuerst zueinander finden: Szene aus „Crescendo“. CCC Filmkunst, Oliver Oppitz

Frankfurt

Musik für den Frieden

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Der Film „Crescendo“ über ein israelisch-palästinensisches Jugendorchester wurde unter anderem in Hessen gedreht. Am Mittwoch feiert er Premiere im Cinema.

Diplomaten aus Israel und Palästina treffen sich in Südtirol zu Friedensverhandlungen. Begleitend soll ein Orchester junger Palästinenser und Israelis ein Konzert spielen und ein Zeichen setzen gegen den Hass und für ein friedliches Miteinander. Der berühmte Dirigent Eduard Sporck, der an der Frankfurter Hochschule unterrichtet, soll das Konzert vorbereiten. Doch er zweifelt. Nicht nur, weil er weiß, dass es keine einfache Angelegenheit wird, beide Seiten zusammenzubringen. Sondern auch, weil er eine schwierige Geschichte in sich trägt.

Das Drama „Crescendo – #makemusicnotwar“ von Dror Zahavi ist ein berührender Film über die Kraft der Musik und die Frage, ob sie allen Herausforderungen und Hindernissen zum Trotz Brücken zwischen Menschen verschiedener Religionen und Nationalitäten zu bauen vermag. Gedreht wurde auch an verschiedenen Orten in Hessen, Originalschauplätze sind unter anderem das IG Farben-Haus und die Main-Brücken in Frankfurt sowie die Wiesbadener Kongresshalle, die für den Film als Kulisse für Tel Aviv diente.

„Crescendo“ wurde von Hessen Film gefördert und war 2019 für den Hessischen Film- und Kinopreis in der Kategorie „Bester Spielfilm“ nominiert. Die Hauptrolle des Dirigenten spielt Peter Simonischek („Toni Erdmann“). In weiteren Rollen sind Bibiana Beglau, Daniel Donskoy, Sabrina Amali und Götz Otto zu sehen. Am morgigen Mittwoch feiert er Hessen-Premiere im Cinema in Frankfurt – lange vor dem bundesweiten Kinostart Mitte Januar.

Tatsächlich finden die jungen Israelis und Palästinenser schnell zueinander und erkennen im gemeinsamen Musizieren einen Weg, Hass, Intoleranz und Terror zu überbrücken. Wäre es in der Politik doch genauso.

Der Film und seine Premiere

Premiere in Hessen „Crescendo #makemusicnotwar“feiert weit vor dem bundesweiten Kinostart am 16. Januar 2020 Premiere in Hessen: Am Mittwoch, 4. Dezember, 20 Uhr, wird er in Anwesenheit von Regisseur Dror Zahavi, Produzentin Alice Brauner und den Schauspielerinnen Bibiana Beglau und Sabrina Amali im Cinema Frankfurt, Rossmarkt 7, gezeigt.

Im Anschlussan die Vorstellung gibt es ein moderiertes Filmgespräch mit den anwesenden Mitgliedern des Teams.

Kartenkosten 10 Euro, ermäßigt 8 Euro.

Reservierungund mehr: www.arthouse-kinos.de

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