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Corona: Illegale Pokerrunde in Frankfurt

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Die Polizei hebt in der Frankfurter Innenstadt eine Glücksspielhöhle aus – elf Personen müssen sich wegen Verstößen gegen den Infektionsschutz verantworten.

Die Frankfurter Stadtpolizei hat in der Innenstadt ein illegales Glücksspiellokal ausgehoben. Nach einem Hinweis waren am Ostermontag gegen 1 Uhr mehrere Streifen der Stadtpolizei, der Landespolizei und Zivilfahnder in ein Etablissement nahe der Hauptwache eingerückt. Dort fanden die Polizisten einen Pokertisch vor, an dem neun Leute saßen, auf dem Tisch lagen 660 Euro. In dem Raum befanden sich nach Angaben der Stadtpolizei vom Dienstag noch zwei weitere Personen, je zwei Geldspiel- und Glücksspielgeräte sowie ein aktives Wett-Terminal. Die Ordnungskräfte beschlagnahmten das Geld und die Geräte und versiegelten die Räume. Die elf Personen müssen sich nun wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten. Noch schlimmer erwischt es den Organisator des Glücksspiels. Er räumte in einer Vernehmung ein, dass alle Geräte in dem Raum illegal waren. Somit würden nicht nur die Gerätschaften vernichtet, sondern der Organisator muss sich auch noch wegen illegalen Glücksspiels verantworten.

Matthias Heinrich, der Leiter der Frankfurter Stadtpolizei, zeigte sich nach der Aktion sehr zufrieden: „Diese Maßnahme zeigt, dass wir derzeit neben der massiven Zahl an Kontrollen in Bezug auf die Corona-Verordnung auch das Tagesgeschäft nicht schleifen lassen.“ ote

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