Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen jetzt FFP2-Masken getragen werden.
+
In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen jetzt FFP2-Masken getragen werden.

Coronavirus

Frankfurt: FFP2-Masken sind Pflicht in der Bahn

  • Hanning Voigts
    vonHanning Voigts
    schließen

Mit dem neuen Infektionsschutzgesetz sind in Frankfurt und im ganze Rhein-Main-Gebiet nun FFP2-Atemschutzmasken im ÖPNV vorgeschrieben.

Frankfurt - Seit vergangenen Samstag greift das neue Infektionsschutzgesetz. Die neuen Regelungen inklusive der sogenannten Corona-Bundesnotbremse haben auch Auswirkungen auf das Reisen mit Bus und Bahn in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. Wie eine Sprecherin der Deutschen Bahn und ein Sprecher der Verkehrsgesellschaft Frankfurt (VGF) der Frankfurter Rundschau bestätigten, gilt ab sofort in Bussen und Bahnen sowie an Haltestellen und auf Bahngleisen die Pflicht zum Tragen einer Atemschutzmaske, wenn die Corona-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt. Dieser Wert wird aktuell hessenweit erreicht.

Konnten Reisende in der S-Bahn oder im Bus bisher noch eine simple OP-Maske tragen, so muss es nun eine bessere und teurere Maske nach FFP2- oder N95-Standard sein. Von der Maskenpflicht ausgenommen sind nur Kinder, die noch keine sechs Jahre alt sind. In manchen Geschäften und im Netz kann man FFP2-Masken kaufen, die auch Grundschulkindern passen.

Verschärfte Corona-Maskenpflicht in Frankfurt: FFP2-Masken Teil der Notbremse

Die VGF hat damit begonnen, ihre Fahrgäste in Fahrzeugen und an Haltestellen mit Durchsagen auf die verschärfte Maskenpflicht hinzuweisen und will ihnen noch etwas Zeit geben, sich umzustellen. Nach einer gewissen Kulanzzeit würden bei Verstößen dann aber ohne Atemschutzmaske 50 Euro Bußgeld fällig, sagte VGF-Sprecher Bernd Conrads.

Obwohl in Frankfurt seit Samstagabend nun auch eine Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr gilt, hält die VGF übrigens an ihren normalen Fahrplänen fest. „Wir wollen weiterhin das maximale Platzangebot anbieten, das wir anbieten können“, sagte Conrads. Fahrpläne würden zudem sehr langfristig geplant und könnten nicht spontan umgestellt werden, nur weil abends weniger Leute unterwegs seien. Zudem müssten ja trotz der Ausgangssperre Menschen zu ihrer Arbeit in der Pflege, bei der Polizei oder am Flughafen kommen.

FFP2-Masken Pflicht in Bahnen in Frankfurt - Fahrpläne bleiben

Auch die S-Bahnen im Rhein-Main-Gebiet verkehren wie bisher. „Wir fahren ganz normal weiter“, sagte eine Sprecherin der Bahn. Auch die Bahn werde Kund:innen eine gewisse Zeit nur auf eine fehlende Atemschutzmaske ansprechen, erst danach gebe es Konsequenzen.

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) weist darauf hin, dass es wegen der Ausgangssperren in zahlreichen Städten Abweichungen im abendlichen Busverkehr gibt, etwa in Darmstadt, Gießen, Hanau, Offenbach und Wiesbaden. Details sind unter www.rmv.de zu finden. (Hanning Voigts)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare