Coronakrise

Coronavirus: Fahrpläne in Hessen werden abgespeckt

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Weniger Busse und Bahnen sind in Hessen unterwegs. Denn es gibt weniger Fahrer.

Nicht alle können ihre Arbeit im Homeoffice verrichten. Deshalb wurde der öffentliche Nahverkehr am Montag zwar spärlicher, aber immer noch rege genutzt. Es rollte auch noch fast alles nach Fahrplan. Doch das wird sich am heutigen Dienstag ändern: „Unser oberstes Ziel ist es, einen zuverlässigen Bus- und Bahnbetrieb für unsere Fahrgäste sicherzustellen und unsere Partner bestmöglich zu unterstützen, eine sichere Arbeitsatmosphäre für das Fahrpersonal zu schaffen“, teilt die Sprecherin des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), Vanessa Rehermann, auf Anfrage mit. „Insbesondere bei eingeschränkter Verfügbarkeit von Fahrerinnen und Fahrern können Sonderfahrpläne dabei für eine bessere Planbarkeit für Verkehrsunternehmen wie auch Fahrgäste sorgen.“ Über die Folgen für das Fahrplanangebot berate der RMV derzeit mit seinen Partnern.

Fest stand am Montag bereits, dass der Ferienfahrplan bis auf Weiteres in Mainz gilt, im Main-Taunus-Kreis, Oberursel und Bad Homburg. Gleiches gilt für den Stadtverkehr Rüsselsheim. Wiesbaden folgt am Mittwoch.

Zum Stadtverkehr in Frankfurt lag Rehermann kein konkreter Fahrplan vor. Sie erinnerte daran, dass die VGF am Freitag vermeldet hatte, dass es aufgrund der Schulschließungen zu Einschränkungen kommt.

Da sich die Lage kurzfristig ändern kann, sollten Fahrgäste sich vor Fahrtantritt auf der RMV-Startseite kundig machen.

Von Jutta Rippengather

Auch weiterhin beeinträchtigt die Corona-Krise das Angebot des Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV). Fahrten von S-Bahnen und Regionalbahnen wurden reduziert. Ein Angebot fällt komplett aus.

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