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Corona-Zahlen in Frankfurt sinken

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Von: Timur Tinç, Steven Micksch

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Gesundheitsdezernent Majer appelliert zum Tragen einer Maske in Innenräumen.
Gesundheitsdezernent Majer appelliert zum Tragen einer Maske in Innenräumen. © Renate Hoyer

Die Sieben-Tages-Inzidenz in Frankfurt liegt bei 280,5. Gesundheitsdezernent Stefan Majer (Grüne) berichtet über eine stabile Lage in den Kliniken.

Gesundheitsdezernent Stefan Majer hat sich am Donnerstag erfreut über die sinkenden Corona-Fallzahlen gezeigt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 280,5, teilte der Grünen-Politiker gestern im Sozial- und Gesundheitsausschuss mit. „Das ist ein Absinken um 40 Prozent im Vergleich zur Vorwoche“, sagte Majer. Bei den älteren Menschen betrage der Rückgang sogar mehr als 50 Prozent. „Das ist eine gute Nachricht, weil die höheren Altersgruppen ein höheres Risiko haben“, sagte Majer.

Das Ausbruchsmanagement in Alten- und Pflegeheimen funktioniere. Acht von 50 Einrichtungen seien derzeit betroffen, so der Stadtrat. Die Lage der Frankfurter Kliniken beschrieb Majer als stabil. Die Auslastung der Intensivbetten sei unverändert. „Durch den angepassten Impfstoff werden die anderen Impfstoffe kaum noch nachgefragt“, berichtet Majer.

Er sei insgesamt über die „deutliche Entspannung froh“, appellierte aber weiterhin, aufmerksam zu bleiben. Wer seine Impfung noch nicht aufgefrischt habe, solle dies tun. Außerdem sollte man weiterhin in Innenräumen und bei viel Gedränge eine Maske tragen. „Die hilft“, sagte Majer.

Derweil hat die Auswahlkommission zur Umsetzung des Corona-Aktionsplans der Stadt die ersten 46 Projekte genehmigt. Dies teilt das Sozialdezernat mit. Die Angebote sollen die Folgen der Pandemie für die Frankfurterinnen und Frankfurter abmildern.

Den verschiedenen Vereinen, Trägern und Initiativen, die die Angebote bereit stellen, werde damit eine Summe von insgesamt circa 1,1 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Insgesamt waren 60 Anträge gestellt worden, wovon eben 46 bewilligt worden.

Die Bandbreite der Angebote sei vielfältig und reiche von einer App für Risikopatientinnen und -patienten, diversen Kulturangeboten in sozialen Einrichtungen, Sozialberatungen an unterschiedlichen Orten bis zu Familienfreizeiten. Dabei werden verschiedene Zielgruppen erreicht. Eine Übersicht der Projekte gibt es unter www.bit.ly/Cor-AP im Internet.

Weitere Anträge können bis Montag, 10. Dezember, eingereicht werden. Über diese wird in der zweiten Sitzung der Auswahlkommission Mitte Januar kommenden Jahres entschieden.

Alle weiteren Fragen rund um die Antragsstellung werden in einer digitalen Informationsveranstaltung am Freitag, 25. November, von 10 bis 12 Uhr beantwortet. Anmeldungen per Mail an auswahlkommission-cap.amt51@stadt-frankfurt.de, so die Mitteilung weiter.

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