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Corona-Virus in Frankfurt: Feuerwehr soll helfen

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Die Feuerwehr in Frankfurt soll zur Bekämpfung des Corona-Virus Schutzmasken und Desinfektionsmittel besorgen.

Die Feuerwehr soll kritische Verbrauchsgüter wie Schutzmasken und Desinfektionsmittel zur Bekämpfung des Coronavirus zentral für Krankenhäuser und soziale Einrichtungen beschaffen. Das entschied der Verwaltungsstab der Stadt Frankfurt, der am Wochenende auf Einladung von Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) und unter Leitung von Gesundheitsdezernenten Stefan Majer (Grüne) getagt hatte.

„Wir wissen, wie schwierig es derzeit ist, Schutzausrüstung und Hygieneartikel für Ärzte, Pflege- und Rettungskräfte und alle anderen, die in einer kritischen Infrastruktur arbeiten, zu beschaffen. Deshalb haben wir diesen Weg gewählt“, sagten Feldmann und Majer in einer Mitteilung der Stadt vom Sonntag. Der Oberbürgermeister zeigte sich zuversichtlich, dass „es unserer Feuerwehr gelingen wird, zusätzliche Schutzmasken und -kleidung wie auch Desinfektionsmittel in größerer Zahl zu beschaffen“. Die ersten Rückmeldungen seien erfreulich.

Der Gesundheitsdezernent erklärte, dass die kritische Infrastruktur, also Krankenhäuser, Pflege und Altenheime, am Laufen gehalten werden müssten. „Das können wir nur erreichen, wenn wir die Menschen, die in diesen Bereichen arbeiten, auch schützen“, sagte Majer. Damit würden auch alle anderen geschützt. „Die beschafften Artikel werden sofort an die Krankenhäuser und andere soziale Einrichtungen weiterverteilt.“ 

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