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Corona und Masketragen: Mehr Respekt für andere, bitte!

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Von: Kathrin Rosendorff

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In Fernzügen ist ab 1. Oktober FFP2-Maske nun Pflicht.
In Fernzügen ist ab 1. Oktober FFP2-Maske nun Pflicht. © Renate Hoyer

Masketragen schützt nicht nur vor Corona. Es hat auch viel mit Respekt anderen Menschen gegenüber zu tun. Sich über Maskenträger:innen lustig zu machen oder gar aggressiv zu werden, ist nicht akzeptabel.

Maske tragen gegen die steigenden Corona-Inzidenzen. Scheint doch ziemlich simpel. Spaß macht das niemandem. Aber es ist eben leider immer noch Pandemie. Ist es da wirklich zu viel verlangt, dass man die Maske in der Bahn nicht am Kinn oder gar nicht trägt? Vielleicht ist die Person gegenüber ein Risikopatient, vielleicht will sie die alten Eltern schützen? Vielleicht fürchtet sie Long Covid? Der Staat sollte die Maskenpflicht auch kontrollieren, ganz klar. Aber das reicht nicht. Die Pandemie ist für alle anstrengend. Andere ständig darum bitten zu müssen – „Bitte tragen Sie in der Bahn Maske“ oder „Bitte lüftet im vollen Sportkurs“ –, macht es noch anstrengender.

Schlimmer wird es, wenn Menschen berichten, dass sie dumme Sprüche oder auch böse Blicke abbekommen, nur weil sie Maske tragen. Sie von manchen als verrückte Hypochonder:innen abgetan werden, weil sie sich und andere schützen. Das ist doch wirklich verrückt. Und wenn es wie am vergangenen Wochenende in der S-Bahn eskaliert, zwei Männer verprügelt werden, nur weil sie andere auf die Maskenpflicht hinweisen, ist das mehr als erschreckend. Die Lösung kann auf jeden Fall nicht sein, dass Menschen Angst haben, ihre Meinung zu äußern.

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