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Beim Drive-in müssen Autofahrer nicht aussteigen, um den Abstrich vornehmen zu lassen.
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Beim Drive-in müssen Autofahrer nicht aussteigen, um den Abstrich vornehmen zu lassen.

Pandemie

Frankfurt: Neues Corona-Testzentrum an der Messe eröffnet

  • Steven Micksch
    vonSteven Micksch
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An der Frankfurter Messe können sich Menschen seit Montag (07.12.2020) aus dem Auto heraus testen lassen. Geplant ist auch ein Impfzentrum in der Festhalle.

  • Seit Mittwoch (02.12.2020) können sich Leute mit Corona-Symptomen an der Frankfurter Messe testen lassen.
  • Nun ist die neue Testzentrum in Frankfurt offiziell eröffnet worden.
  • Der Abstrich kann gemacht werden, ohne dass die Testpersonen aus dem Auto aussteigen müssen.

Frankfurt - Vier Menschen in weißen Schutzanzügen mit Handschuhen, Mund-Nasen-Bedeckung und Visier sitzen jeweils in den beiden weiß-grauen Containern nahe der Messehalle 11 in Frankfurt. Zwei Fenster lassen sich im Bedarfsfall öffnen. Im Inneren befinden sich Computer und medizinische Ausrüstung. Nach wenigen Minuten hält ein schwarzes Auto vor einem der Container, die Menschen in Schutzanzügen machen sich bereit, den Insassen auf das Coronavirus zu testen.

Corona-Testzentrum an der Messe in Frankfurt offiziell eröffnet

Szenen wie diese gibt es an der Frankfurter Messe bereits seit dem 2. Dezember. Am gestrigen Montag (07.12.2020) wurde das dortige Corona-Testcenter der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen (KVH) offiziell eröffnet. Es ist das zweite Testzentrum der KVH in Frankfurt und auch ein Ersatz für das weggefallene Center im Bürgerhospital. Das erste Testzentrum steht auf dem Gelände der Uniklinik.

Das neue Zentrum an der Messe in Frankfurt wird als Drive-in betrieben. Das heißt, die Testpersonen fahren mit dem Auto vor und müssen in der Regel auch nicht aussteigen, um den Abstrich nehmen zu lassen. Wer nur zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Nahverkehr zum Testen kommen kann, sollte nach Möglichkeit das Corona-Testzentrum an der Uniklinik aufsuchen, sagt Frank Dastych, Vorstandsvorsitzender der KVH. Wer zu Fuß zur Messe kommt, werde aber nicht weggeschickt, sondern trotzdem getestet.

Menschen, die sich an der Messe in Frankfurt testen lassen wollen, sollten nach Möglichkeit vorab einen Termin vereinbaren. Das geht entweder über den Hausarzt oder per Anruf bei der Telefonnummer 116 117. Wichtig sei, dass nur Personen mit Corona-Symptomen oder solche, bei denen die Warn-App Rot anzeigt, zum Testen kommen. Deren Tests werden von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen bezahlt. Wer sich ohne konkreten Verdacht testen lassen will, sollte die kostenpflichtige Testmöglichkeit am Flughafen Frankfurt nutzen, sagt Dastych.

Corona-Testzentrum in Frankfurt: Kaum Wartezeiten aufgrund von Terminvereinbarung

Der Vorteil der Terminvereinbarung liege darin, dass es kaum zu Wartezeiten komme. Maximal 15 Minuten, schätzt Dastych. Daher brauche man in der Regel höchstens 30 Minuten an der Messe in Frankfurt einzuplanen. Daran ist auch das Prinzip der Terminvergabe angepasst. Es werden 30-minütige Zeitslots vergeben, in denen mehrere Personen kommen.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der KVH, Eckhard Starke, sagt: „Wir können an der Messe bis zu 250 Personen pro Tag testen.“ Bei Bedarf könnten die Kapazitäten auf 400 ausgeweitet werden. Dann könnte auch ein einfacher fußläufiger Zugang möglich sein. Die Kosten des Corona-Testzentrums belaufen sich auf 25.000 Euro pro Monat. Gearbeitet werde mit PCR-Tests, nach Möglichkeit soll dual getestet werden, das heißt sowohl mit Rachenabstrich als auch zusätzlich mit Nasen-Rachen-Abstrich.

Impfzentrum soll in der Festhalle in Frankfurt eingerichtet werden

Ein weiteres Corona-Testzentrum plant die KVH in Offenbach. Man sei zuversichtlich, dass dort Anfang nächsten Jahres ebenfalls getestet werden könne. Ein Impfzentrum soll später auf dem Messegelände in Frankfurt entstehen. Geplant sei, es in der Festhalle einzurichten, teilt das Land mit. (Steven Micksch)

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