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In Innenräumen haben bald nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt.
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In Innenräumen haben bald nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt.

Corona-Pandemie

Neue Corona-Regeln in Frankfurt: Keine Kontrollen, unklare Konzepte

  • Hanning Voigts
    VonHanning Voigts
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Ab Mitte dieser Woche sollen schärfere Maßnahmen gegen die Pandemie in Frankfurt greifen. Wie die im Einzelnen kontrolliert werden sollen, ist allerdings noch unklar.

Frankfurt - In Bussen und Bahnen gilt die 3G-Regel, die 2G-Regel gilt für Restaurants, Sportstätten sowie beim Friseur, in Diskotheken darf nur noch, wer geimpft und genesen und zusätzlich getestet ist. Ab Donnerstag (25.11.2021) sollen in Hessen eine Reihe von verschärften Vorschriften gelten, um die steigende Zahl von Corona-Infektionen zu senken.

Mit der Einführung der neuen Regeln stellt sich die Frage, wie ihre Einhaltung kontrolliert werden soll. Flächendeckend werde das kaum gelingen, hatte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) schon bei der Vorstellung der Bestimmungen am vergangenen Freitag eingeräumt.

Corona in Frankfurt: Wie sich DB, VGF und RMV auf die 3G-Regel vorbereiten

Auch am Montag scheinen die zentralen Institutionen noch damit beschäftigt zu sein, ihre Pläne zu sortieren. Ein Sprecher der Deutschen Bahn teilte der Frankfurter Rundschau auf Anfrage mit, man bereite sich „auf die Umsetzung der jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vor“, Details würden aber erst zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt. Bei der Bundespolizei, die für die Sicherheit in Zügen und Bahnhöfen zuständig ist, hieß es, man werde keine zusätzlichen Streifen extra für Corona-Kontrollen entsenden und komme erst ins Spiel, wenn die Bahn etwa Probleme mit renitenten Fahrgästen bekomme, die zum Beispiel die 3G-Regeln missachteten.

Auch die VGF, die Trams und U-Bahnen in Frankfurt betreibt, konnte am Montag noch nicht sagen, wie sie die bald geltenden Regeln kontrollieren will. Man stimme sich dazu gerade unter anderem mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) ab, sagte eine Sprecherin.

Der RMV teilte der FR auf Nachfrage mit, 3G-Kontrollen seien „nicht für jeden Fahrgast realisierbar“, es werde in Kooperation mit der Polizei aber stichprobenartige Kontrollen und auch „Schwerpunktkontrollen“ geben, wie man sie im Verlauf der Pandemie auch schon zur Durchsetzung der Maskenpflicht vorgenommen habe.

Corona in Frankfurt: Kontrollen an Schwerpunkten

Aus dem Frankfurter Polizeipräsidium hieß es ebenfalls, man werde in Absprache mit dem Ordnungsamt auf Kontrollen an Schwerpunkten wie größeren Veranstaltungen und im öffentlichen Nahverkehr setzen. Dabei werde „ein kommunikativer Ansatz verfolgt, um die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig auf die geltenden Regeln hinzuweisen“, sagte ein Polizeisprecher. In jedem Fall werde durch geeignete Schritte „auf die Einhaltung der jeweils geltenden Corona-Schutzmaßnahmen“ geachtet.

Das Frankfurter Gesundheitsamt betonte, die neuen Corona-Regeln sollten vor allem überall dort kontrolliert werden, „wo Abstände schwer eingehalten werden können und viele Menschen zusammenkommen“. Bereits jetzt kontrolliere man regelmäßig, ob etwa Veranstalter:innen ihre jeweiligen Schutzkonzepte auch einhielten.

Corona in Frankfurt: Zahl gefälschter Impfausweise wächst

Unterdessen wird schon vor einer wachsenden Zahl gefälschter Impfausweise gewarnt: „Wir gehen davon aus, dass zahlreiche gefälschte Impfpässe im Umlauf sind“, sagte eine Sprecherin des hessischen Apothekerverbands. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in Hessen warnte, wegen der 2G-Regeln müsse man vermehrt mit gefälschten Nachweisen rechnen. (Hanning Voigts mit dpa)

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