Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Corona

Corona-Medikament aus Frankfurt?

  • George Grodensky
    VonGeorge Grodensky
    schließen

Ein Projekt an der Goethe-Universität Frankfurt will ein Medikament gegen Corona entwickeln. Der Bund fördert das Forschungsteam mit 700 000 Euro.

Der Bund fördert die Forschung eines interdisziplinären Wissenschaftsteams um Harald Schwalbe von der Goethe-Universität Frankfurt mit 700 000 Euro im ersten Jahr. Das Projekt will Wirkstoffe entwickeln, die Strukturen des SARS-CoV-2-Erbmaterials RNA angreifen, um so die Virusvermehrung zu stoppen. Damit hat man sich bei einem Wettbewerb der Bundesagentur für Sprunginnovationen behauptet.

Die Agentur ist eine Tochtergesellschaft der Bundesregierung und hat die Aufgabe, bahnbrechende Innovationen zu identifizieren und zu entwickeln. 45 Projektteams hatten sich auf die Ausschreibung für die Suche nach neuen antiviralen Mitteln beworben, neun hat eine international besetzte Fachjury ausgewählt. Drei Jahre können gefördert werden, jedes Jahr gibt es eine Evaluation der Ergebnisse.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben Abschnitte des Virenerbguts mit essenziellen Funktionen für die Vermehrung identifiziert. Diese Abschnitte der Virus-RNA sind räumlich gefaltet und bieten potenzielle Angriffspunkte für sogenannte kleine Moleküle, die sich zum Beispiel an die RNA-Abschnitte binden und damit die Herstellung viraler Proteine behindern könnten. Nun sucht das Team nach solchen kleinen Molekülen, um sie bis zu einer Vorstufe einer klinischen Prüfung weiterzuentwickeln.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare