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Vorläufig dürfen griechische Spezialitäten auch ohne Test im Innenraum verspeist werden.
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Vorläufig dürfen griechische Spezialitäten auch ohne Test im Innenraum verspeist werden.

Pandemie

Corona-Lockerungen gelten nun auch in Frankfurt

  • Steven Micksch
    VonSteven Micksch
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Die Inzidenz in Frankfurt bleibt auch den sechsten Tag in Folge unter 35. Deshalb gibt es nun etwas weniger Einschränkungen. Ohne Test darf man nun auch in Innenräumen von Restaurants sitzen.

Frankfurt - Nachdem die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100 000 Einwohner:innen in Frankfurt in den zurückliegenden sechs Tagen unter 35 lag, gelten in der Stadt nun die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung der hessischen Landesregierung vom 22. Juli. Die bringt einige Lockerungen mit sich. So wird die Teilnehmerzahl für genehmigungsfreie Veranstaltungen im Innenbereich von 250 auf 750 angehoben, im Freien von 500 auf 1500, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Frankfurt.

Außerdem wird kein Negativnachweis (genesen, geimpft, getestet) mehr benötigt, um den Innenbereich von Restaurants, Cafés und Kneipen oder eine Spielbank, Spielhalle und ähnliche Einrichtungen zu besuchen. Auch bei Veranstaltungen, Zusammenkünften, Fachmessen und Kulturangeboten mit bis zu 100 Teilnehmenden wird kein Test mehr benötigt. Des Weiteren muss man sich während des Aufenthalts in Hotels nicht mehr testen lassen. Die Testpflicht bei der Anreise bleibt allerdings bestehen.

Frankfurt lockert als letzte Stadt Hessens nun auch Corona-Maßnahmen - Langlebigkeit fraglich

Frankfurt hätte die Einschränkungen sogar schon am Montag zurücknehmen können. Liegt die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 35 darf gelockert werden. Die Stadt wartete aber noch einen Tag länger. Somit hat auch die letzte Stadt in Hessen die Corona-Beschränkungen wie vom Land vorgesehen gelockert.

Die Langlebigkeit aller genannten Lockerungen ist allerdings äußerst fragil. Denn sollte die Sieben-Tage-Inzidenz an nur einem einzigen Tag die Marke von 35 pro 100 000 Einwohner:innen wieder überschreiten, müssen die Beschränkungen gemäß dem hessischen Eskalationskonzept sofort wieder in Vollzug gesetzt werden. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts lag die Inzidenz in Frankfurt am Dienstag bei 32,6.

Bundesligastart: Eintracht Frankfurt gegen Augsburg mit 25.000 Fans im Stadion

Auch Eintracht profitiert von den Lockerungen und darf zum ersten Bundesliga- Heimspiel am 21. August gegen Augsburg 25 000 Fans ins Stadion lassen, wie der Verein mitteilte. Die Regelung gelte, so lange die Sieben-Tage-Inzidenz bis zum 21. August den Schwellenwert von 100 nicht überschreite, hieß es weiter.

Auch bei anderen Großveranstaltungen sollen mehr Gäste erlaubt sein. Ab 5000 Teilnehmer:innen dürfe allerdings auch auf der niedrigsten Stufe maximal die Hälfte der Plätze belegt werden. Bei diesen Lockerungen handelt es sich um Empfehlungen der Landesregierung, über die letztlich die Gesundheitsämter entscheiden müssen.

Frankfurt: Weiterhin keine Tanzveranstaltungen - Clubs suchen Alternativen

Tanzveranstaltungen sind weiterhin nur draußen erlaubt. Hingegen können Clubs und Diskotheken in Frankfurt als gastronomische Betriebe geführt werden, allerdings nur, sofern das Gesundheitsamt einen entsprechenden Antrag mit Hygienekonzept geprüft und genehmigt hat, teilt die Stadt mit.

Ungeachtet aller Lockerungen appellieren die Verantwortlichen des Gesundheitsamts weiter an alle Bürgerinnen und Bürger, sich impfen zu lassen. Seit Anfang August besteht diese Möglichkeit täglich und ohne Anmeldung zwischen 9 und 18 Uhr in der Festhalle an der Messe.

Corona-Impfungen in Frankfurt: Stadtverwaltung strebt Kooperationen mit Hilfsorganisationen an

Um dieses Angebot wahrzunehmen, benötigen Impfwillige ein Ausweisdokument und die Krankenkassenkarte. Falls vorhanden, sollten sie auch den Impfpass mitbringen.

Zusätzlich initiiert das Gesundheitsamt regelmäßig niedrigschwellige Sonderimpfaktionen außerhalb des Impfzentrums. Dafür strebt die Stadt Kooperationen mit Hilfsorganisationen und Partnern aus Wirtschaft, Kultur, Sport und Wissenschaft an. (Steven Micksch)

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