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Corona-Krise in Frankfurt: Ruf nach Masken

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Opposition in Frankfurt fordert in der Corona-Krise mehr Material für Pflege.

Mehr Schutz für Alten- und Pflegeeinrichtungen fordern die Linke und die FDP im hessischen Landtag. Seit Wochen riefen ambulante Pflegedienste und Senioreneinrichtungen um Hilfe, weil ihnen Schutzmittel fehlten. „Es überrascht deshalb nicht, wenn nun vermehrt Corona-Infektionen in Senioren- und Pflegeheimen auftreten“, sagte Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Linken, am Donnerstag in Wiesbaden. In der knappen Versorgungslage setze das Gesundheitsministerium falsche Prioriäten: „Natürlich müssen unsere Krankenhäuser angemessene Schutzmaterialien vorhalten“, sagte Böhm. Doch wenn die ambulante Versorgung und die Senioreneinrichtungen dadurch weitgehend leer ausgingen, habe das zur Folge, „dass Beatmungsbetten in den hessischen Kliniken wirklich Mangelware werden“. Böhm rief alle Unternehmen auf, nicht benötigte Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel den Gesundheitsämtern zur Verfügung zu stellen. Auch Yanki Pürsün (FDP) forderte von der Regierung „innovative Wege“ bei der Beschaffung von Schutzmaterial.

Das ist geschehen: Hessens Wirtschaftsminister Tarek AI-Wazir (Grüne) hatte vor einer Woche in einem Brief an Unternehmen um „Unterstützung bei der Bereitstellung von Infektionsschutzmaterial“ gebeten.

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