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Corona-Virus

Corona in Frankfurt: „Die Sicherheit der Gäste geht vor“

  • Thomas Stillbauer
    VonThomas Stillbauer
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Weitere Berichte über Corona-Kontrollen in Gastwirtschaften: Die FR-Gemeinde sieht Licht und Schatten in Restaurants in Rhein-Main.

Unsere Umfrage zu den Corona-Kontrollen bewegt Rhein-Main. Weil der erste Bericht einige allzu laxe Szenen zutage gefördert hatte, unvollständige und fehlende Kontrollen, meldete sich ein Frankfurter Wirt und betonte: Er nehme die Kontrollen sehr ernst, „und ja, wir nehmen die gelegentlichen Anfeindungen von Gästen in Kauf. Die Sicherheit meiner Gäste und die der Mitarbeiter geht uns allerdings vor“. Ein Interview mit dem Wirt stand am Donnerstag in der FR.

Passend dazu hat beispielsweise FR-Leserin Jutta L. gute Erfahrungen gemacht: In Frankfurter und Steinbacher Cafés wurde ihr Impfzertifikat verlangt. „Ich würde Lokalitäten nicht besuchen, die auf die Nachweiskontrolle verzichten“, schreibt sie. Ebenso zufrieden äußert sich Leser Max W. über einen Restaurantbesuch in Oberursel: „Vorbildliche Prüfung von Impfnachweis und Personalausweis vor dem Hinsetzen. Tische werden desinfiziert, Abstände eingehalten, Servicepersonal mit Mund-Nase-Schutz.“ Noch eine gute Erfahrung mit einem Restaurant im Taunus: „Unsere Impfnachweise wurden genau kontrolliert und alle Angestellten trugen ordnungsgemäß ihre Masken über Mund und Nase – vorbildlich!“, schreibt Leserin Heike O.

Der Bericht von Iris W.: „Fahrten mit der auffällig leeren U-Bahn zwischen Grüneburgweg und Schweizer Platz hin und zurück: keine Kontrolle. Besuch zum Mittagessen in einem Restaurant auf der Schweizer Straße: Kontrolle des Impfnachweises (ohne Lichtbildausweis) am Eingang; Servicepersonal trägt Masken korrekt. Vorsicht und Vernunft – ja bitte! Diffuse Angst: nein danke!“

Michael R. aus Bruchköbel fühlte sich bei Restaurantbesuchen in seiner Heimatstadt und in Bad Vilbel sicher genug dank ausreichendem Abstand zu den anderen Gästen: „Die Wirte versuchen, das Beste aus der Situation zu machen und zeitgleich die Kunden zu schützen.“ Sein Personalausweis wurde aber nirgends verlangt, wie es Vorschrift ist.

Den positiven Beispielen stehen nach wie vor befremdliche Berichte gegenüber. Gerda B. war mit Bekannten essen. „In zwei dieser Lokale – in Schwanheim und im Gallus – war jeweils an der Eingangstür ein Zettel mit der Aufschrift „Zutritt nur mit Maske“ befestigt, aber im Innenraum und am Tisch hat niemand gefragt, ob man geimpft ist geschweige denn einen Nachweis verlangt. Beide Lokale waren voll besetzt. Am liebsten wäre ich wieder gegangen, aber in der Gruppe macht man das dann doch nicht. Diese beiden Restaurants werde ich nicht mehr besuchen solange uns Corona bedroht.“ In zwei weiteren Restaurants in Schwanheim und Höchst sei sehr genau kontrolliert worden, berichtet Gerda B. weiter. „Da fühlt man sich gleich besser.“

Weitere Zuschriften veröffentlichen wir fortlaufend. Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Kontrolle in Gastronomie, Nahverkehr und Innenräumen? Schreiben Sie uns an stadtredaktion@fr.de, Betreffzeile „Corona-Kontrolle“.

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