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„Viele blutende Kopfverletzungen“: Augenzeuge schildert dramatische Szenen während Turbulenzen auf Condor-Flug

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Von: Erik Scharf

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20 Menschen verletzen sich bei Turbulenzen auf einem Condor-Flug. Ein Augenzeuge spricht nun über dramatische Szenen an Bord. Die Bilder schockieren.

Frankfurt – Was sich an Bord des Condor-Flugs DE 2314 abgespielt hat, wirkt auch Tage später noch stark nach. Bei schweren Turbulenzen auf dem Flug vom Flughafen Frankfurt nach Mauritius verletzten sich 20 Menschen. Berichte von Augenzeugen und Fotos aus der Maschine lassen nun erahnen, welchen Schock die Passagiere verdauen müssen, wie fnp.de berichtet.

Was war passiert? Der Flieger mit 272 Passagieren und 13 Crew-Mitgliedern geriet rund zwei Stunden vor der Landung auf dem Flughafen nahe der Hauptstadt Port Louis in Turbulenzen. Auf Höhe der Komoren sei die Maschine plötzliche abgesackt, berichtet ein Passagier gegenüber dem Portal aerotelegraph.com.

Am Flughafen Frankfurt gestartet: „Viele blutende Kopfverletzungen“ bei Turbulenzen auf Condor-Flug

Die hohe Anzahl an Verletzten lässt sich laut des Augenzeugen recht schnell erklären. Zwar hätten die Anschnallsymbole im Flieger geleuchtet, was den Sicherheitsgurt während des Fluges zur Pflicht macht, doch sowohl einige Passagiere als auch Crew-Mitglieder hätten sich nicht daran gehalten.

Ein Condor-Airbus A330 Neo gerät auf dem Weg nach Mauritius in heftige Turbulenzen. (Symbolfoto)
Ein Condor-Airbus A330 Neo gerät auf dem Weg nach Mauritius in heftige Turbulenzen. (Symbolfoto) © Urbanandsport/Imago

Die Folge: „Es gab viele blutende Kopfverletzungen. Dadurch flogen Menschen und Gegenstände an die Kabinendecke. Beim Aufsetzen des Airbus in Port Louis fielen Lichtleisten aus der Decke und beim Ausrollen waren drei Passagiere damit beschäftigt, die Lichtleiste zu halten“, berichtet ein Insasse gegenüber aerotelegraph.com.

Condor-Flug nach Mauritius: Haarbüschel stecken nach Turbulenzen in Deckenverkleidung

Auf den Bildern aus dem Condor-Airbus A330 Neo vom Flughafen Frankfurt nach Mauritius sind unter anderem die Schäden zu sehen, aber auch Haarbüschel, die in der Deckenverkleidung stecken. Ein bizarrer Anblick.

Der Airbus von Condor blieb zur Reparatur vorerst auf Mauritius. Für den Rückflug zum Flughafen Frankfurt am vergangenen Freitag (3. März) schickte Condor eine Ersatzmaschine. Dort war auch ein speziell ausgebildetes Betreuungsteam an Bord, um den Passagieren bei Gesprächsbedarf zur Seite zu stehen.

Zuletzt kam es immer häufiger zu Vorfällen während Turbulenzen in der Luft. Eine Lufthansa-Maschine musste auf dem Weg zum Flughafen Frankfurt zwischenlanden, nachdem Menschen an Bord durch die Luft flogen. (esa)

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