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Blick in die neue Commerzbank-Kantine.

Commerzbank

Eine Kantine nicht nur für Banker

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Das Selbstbedienungsrestaurant im Commerzbank-Tower ist nach einem Jahr Umbau wieder geöffnet. Das Geldhaus hat kräftig in den Umbau investiert.

Die Commerzbank hat ihre für die Öffentlichkeit zugängliche Kantine im Plaza-Bereich ihrer Zentrale am Kaiserplatz mit großem Aufwand völlig neu gestaltet. Nach mehr als einjähriger Schließung ist diese nun seit Anfang des Monats wieder geöffnet.

Dass die Bank, die keine genaue Summe nennen will, kräftig investierte, um den allein 2800 Beschäftigten, die im Commerzbank-Tower, dem mit 259, samt Antenne sogar 300 Metern höchsten Hochhaus Deutschlands, ein modernes Restaurant zur Verfügung zu stellen, hat nicht zuletzt mit dem Verkauf der früheren Commerzbank-Zentrale zu tun. In diesem kleineren Hochhaus, das der neue Eigentümer GEG entkernen, komplett umbauen und dann als „Global Tower“ vermarkten will, wurden die Speisen für die Kantine bisher gekocht. Sie wurden nach Angaben der Bank dann durch einen Gang in die benachbarte Zentrale gebracht. Nun ist dort anstelle der bisherigen Aufwärmküche eine vollwertige Küche entstanden, die sich aus Platzmangel über vier Stockwerke erstreckt.

Die vom Catering-Unternehmen Klüh mit etwa 40 Mitarbeitern betriebene Kantine versorgt die Commerzbank-Beschäftigten und externe Gäste mit gut 1500 Essen am Tag. Bis zu 400 Menschen gleichzeitig, 80 mehr als bisher, können montags bis freitags von 11.30 bis 14.30 Uhr in der gläsernen Plaza, die an das eigentliche Foyer des Commerzbank-Turms angrenzt, essen oder Kaffee trinken. Indirekte Beleuchtung und neues Mobiliar sollen dazu beitragen, dass die Atmosphäre wohnlicher ist als vor dem Umbau.

Bodenständiges Angebot

Die Bank hat zudem unter anderem die Lüftung verbessert. Wegen des vielen Glases sei es bisher besonders im Sommer sehr warm in der Kantine gewesen, sagt Sandra Köllner, Leiterin der Abteilung Construction Management bei der Commerzbank. Auch von der Zentrale hat sich die Commerzbank zwar getrennt, für diese aber zugleich einen Mietvertrag mit einer Laufzeit von 15 Jahren abgeschlossen. Das verkauft die Bank nicht zuletzt als Bekenntnis zum Standort Frankfurt.

Das wechselnde Angebot der Kantine ist eher bodenständig. Grillhähnchen, Gulasch, Schweinebraten und Fisch-Burger werden serviert, aber auch etwa ein warmer Salat mit schwarzen Linsen. Für die Beschäftigten der Bank ist die Kantine sehr günstig. Beispielsweise gibt es ein Schweinerückensteak mit Aprikosen-Chutney ohne Beilagen für 2,80 Euro.

Wer als Gast im Eingangsbereich des von Norman Foster entworfenen Turms speisen will, zahlt jeweils das Doppelte.

Der Commerzbank-Tower kann jeden letzten Samstag im Monat stündlich von 10 bis 14 Uhr kostenlos besichtigt werden. Zwei Architekten zeigen die Lobby, ein bis zwei Gärten, eine Büroetage und die Panoramaetage im 49. Obergeschoss. Anmeldung per Mail an hochhausfuehrungen@commerzbank.com

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