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Kennen sich mit Hass-Botschaften aus: FR-Chefredakteur Arnd Festerling, Katja Thorwarth und Stefan Krieger aus der FR-Online-Redaktion.

Hate Slam

Briefe voller Hass

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Redakteure der drei Frankfurter Tageszeitungen tragen am 16. Juli die ätzendsten Zuschriften vor. Für die FR ist ein bewährtes Trio dabei.

Vermutlich hätte Bernd Reisig gar nichts dagegen gehabt, wenn es nach der ersten Auflage im Spätherbst 2016 keinen Hate-Slam mehr gegeben hätte. Denn so witzig und kurzweilig die vom Frankfurter Medienmanager initiierte Veranstaltung auch war – wenn danach Schluss gewesen wäre mit ätzenden, beleidigenden und fiesen Leserbriefen, hätte sich wohl niemand beschwert. Doch es kam anders. Mehr denn je bekommen Zeitungen Post von Menschen, die sich mal so richtig „auskotzen“ wollen, um in ihrer Sprache zu schreiben. Und Shitstorms gehören längst zum Alltag der meisten Journalisten – ob sie nun über die AfD berichten oder wie die ZDF-Reporterin Claudia Neumann einfach nur Fußballspiele kommentieren.

Insofern gibt es auch noch genügend Inhalte für Bernd Reisigs Hate-Slam. Am Montag, 16. Juli, tragen Redakteurinnen und Redakteure von Frankfurter Rundschau, Frankfurter Neuer Presse und Frankfurter Allgemeine Zeitung Leserzuschriften vor, die eines gemeinsam haben: Sie sind „voll aggro, fies, skurril, live und real“, wie es auf der Seite der Veranstalter heißt. Und auch wenn einem das Lachen mitunter im Hals stecken bleiben mag: Die Briefe sind auch „Comedy direkt aus dem Leben, aus dem richtigen Leben“.

Für die FR nimmt ein bewährtes Trio an der Lesung teil: Chefredakteur Arnd Festerling und die Online-Redakteure Katja Thorwarth und Stefan Krieger. Die Veranstaltung im Rahmen von Bernd Reisigs Sommernächten in der Friedberger Warte (Friedberger Landstraße 414) beginnt um 18.30 Uhr. 

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