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Aufbau zum Radrennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" an der Alten Oper.
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Aufbau zum Radrennen "Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt" an der Alten Oper.

Maiwochenende in Frankfurt

City außer Rand und Band

  • Oliver Teutsch
    VonOliver Teutsch
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Am langen Wochenende drängeln sich in der Innenstadt zahlreiche Veranstaltungen. Höhepunkt ist am Montag.

E s wird voll in der Innenstadt an diesem Wochenende. Festumzug des Deutschen Schützentags, Demonstrationen, Radrennen und die traditionelle Kundgebung am 1. Mai werden Anwohner und Autofahrer von heute bis Montag auf eine harte Probe stellen. Koordiniert werden die Veranstaltungen im Ordnungsamt. „Wir haben viel Arbeit mit diversen Kooperationsgesprächen, damit sich die einzelnen Veranstaltungen nicht ins Gehege kommen“, sagt Sprecher Michael Jenisch. Eine kleine Demonstration vor dem Vietnamesischen Generalkonsulat in der Kennedyallee am Samstag mit etwa 150 Teilnehmern fällt da kaum mehr auf.

Dagegen muss vor allem am Montag mit Behinderungen und Einschränkungen gerechnet werden. Ab 11 Uhr werden auf dem Römerberg zur zentralen Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Tag der Arbeit etwa 5000 Teilnehmer erwartet.

Wer nicht auf dem Römerberg steht, ist vielleicht mit dem Fahrrad unterwegs, so wie die vielen Tausend Teilnehmer an den einzelnen Radrennen bei „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“. In der Innenstadt wird es dabei vor allem rund um die Alte Oper eng werden, wo es einen Innenstadtkurs gibt. Bereits um 9 Uhr werden dort die ersten Hobbyradfahrer auf einer der Velotouren unterwegs sein. Der Innenstadtkurs, der von den Teilnehmern der verschiedenen Rennen gleich mehrfach absolviert werden muss, führt von der Alten Oper über die Bockenheimer Anlage, die Hochstraße, die Neue Mainzer Straße, das Bahnhofsviertel und die Mainzer Landstraße zurück zur Alten Oper, wo gegen 17.20 Uhr auch der Einlauf der Zielelite erwartet wird.

Die Organisatoren des Radrennens haben diesmal erschwerte Bedingungen. Denn der Aufbau der Tribünen und Absperrungen an der Alten Oper kann nicht wie in den Vorjahren schon am Freitag beginnen, wie Kerstin Fischer von der beauftragten Agentur Macona sagt: „Vor der Alten Oper sind am Samstag 5000 Menschen, da kann noch nichts aufgebaut werden.“ Denn aus dem ganzen Bundesgebiet werden die Teilnehmer des 60. Deutschen Schützentages erwartet. Die Busse sollen am Samstag zentral am Untermainkai geparkt werden, wodurch die Straße für den Durchgangsverkehr ebenfalls gesperrt wird. Der Festzug zieht durch die Innenstadt zum Römerberg, wo es dann am Samstagnachmittag bei den Ehrungen wohl mindestens so voll werden wird wie am Montag.

Fast schon beschaulich geht es dagegen am Sonntag zu, für den die Dauerdemonstranten von Pulse of Europe auf den Goetheplatz einladen. Ab 10 Uhr wollen die Europasympathisanten aus Pappkartons eine Mauer bauen und sie dann um etwa 15 Uhr symbolisch wieder einreißen, um sich gegen eine „Rückkehr in die Nationalstaaterei“ starkzumachen.

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