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Tickets für „Die Verlegerin“ mit Meryl Streep und Tom Hanks zu gewinnen

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200 Leser können den Oscar nominierten Film über die Veröffentlichung der Pentagon-Papiere vor dem offiziellen Kinostart kostenlos im Frankfurter Cinéma bei der FR Preview ansehen. Einfach bei unserem Gewinnspiel mitmachen.

Sie haben gelogen. Das muss ein Ende haben“, sagt Tom Hanks. Die Rede ist von der US-Regierung. Hanks spielt den „Washington Post“-Chefredakteur Ben Bradlee. Und zwar im Oscar-nominierten Film „Die Verlegerin“, der echte Geschichte auf die Kinoleinwand bringt: Es ist das Jahr 1971 und die mehr als 7000 Seiten umfassenden „Pentagon-Papers“ zeigen, dass der Vietnam-Krieg von langer Hand vorbereitet worden war, auch wenn mehrere Präsidenten der Öffentlichkeit etwas anderes weismachen wollten. Während die Regierung sich angeblich um Frieden bemühte, weiteten das Militär und die CIA die Kriegshandlungen heimlich aus. Ein Teil der Papiere war der „New York Times“ zugespielt worden, aber auch die „Washington Post“ geriet in einen Rechtsstreit mit der Regierung, weil sie Teile der Pentagon-Papiere veröffentlichen wollte. Genau da setzt der Film von Star-Regisseur Steven Spielberg ein.

In Deutschland kommt der Film am 22. Februar in die Kinos. 200 FR-Leserinnen und -Leser haben nun aber die Chance „Die Verlegerin“ bereits drei Tage vorab zu sehen. Und das kostenlos. Unsere Leser können Karten für die exklusive FR-Preview im Cinéma am Roßmarkt gewinnen.

Aber zurück zum Film: In wenigen Tagen muss die fortschrittliche, aber unerfahrene Verlegerin der „Washington Post“ Katharine Graham, die von Meryl Streep verkörpert wird, abwägen, ob sie ihren Ruf aufs Spiel setzt oder gegen ihr Gewissen handelt. Es geht um das Schicksal von Millionen von Menschen und nicht zuletzt von Tausenden von US-Soldaten, die im Vietnam-Krieg kämpfen und sterben. Chefredakteur Ben Bradlee (Hanks) verlangt seinem Redaktionsteam das Äußerste ab. Denn ihm ist bewusst, dass alle Beteiligten für die Ausübung ihres Jobs als Journalisten wegen Hochverrats angeklagt werden könnten. Es ist ein Kampf für die Wahrheit und die Pressefreiheit.

„‚Die Verlegerin‘ eignet sich hervorragend für die FR-Preview, denn der Streifen ist nicht nur ein heißer Oscar-Kandidat. Und auch wenn er nicht in der Jetzt-Zeit spielt, geht es um investigativen Journalismus und Pressefreiheit. Themen, die in Zeiten von Trump hochaktuell sind. Es ist also viel mehr als eine Komödie für einen schönen Kinoabend“, erzählt Christopher Bausch.

Seit zwei Jahren ist der 39-Jährige der Leiter des Cinéma am Roßmarkt und des Harmonie-Kinos in Sachsenhausen. „Außerdem ist es sehr schön die FR-Preview mit Universal, einem Frankfurter Filmverleih zu machen“, betont Bausch. „Die Verlegerin“ hat sensationelle Kritiken, sechs Mal war das Historiendrama bei den Golden Globes nominiert, ging da aber leer aus. Jetzt tritt der Film in zwei Kategorien im Rennen um die Oscars im März an: Einmal in der Kategorie bester Film, und dann ist Meryl Streep als beste Hauptdarstellerin nominiert.

Die FR-Preview könnte auch Auftakt einer Serie sein, mit einer bunten Mischung an Filmen.

„‚Die Verlegerin‘ ist ein großer Hollywood-Film, aber es könnte dann auch sein, dass wir auch mal eine kleine Perle oder eine Komödie raussuchen“, erzählt Bausch.

Er sitzt an diesem Nachmittag im Foyer des Cinémas, an den Wänden hängen gerahmte Bilder von Alain Delon, Romy Schneider und anderen Filmstars. An den Nebentischen trinken ein paar Frauen ihren Kaffee. Seit Bausch das Kino übernommen hat, ist einiges passiert. „Wir haben das Foyer umgebaut. Wir haben immer noch nicht viel Platz, aber wir haben einen Ort geschaffen, an dem man sich gerne vor dem Film trifft, oder anschließend sich noch mit seinen Freunden auf einen Wein hinsetzt. Manche Gäste kommen auch nur zum Kaffeetrinken vorbei.“ Abends ist das aber nur schwer möglich, denn da ist das Gedränge im Foyer immer groß.

Es kämen nicht nur mehr Besucher als vor zwei Jahren, sondern es liefen auch mehr Filme. „Wir haben so auch das Nachmittagsprogramm erweitert. Dort zeigen wir Dokumentationen wie beispielsweise über Peggy Guggenheim. Es gibt auch Einzelvorstellungen wie über den US-Maler und Regisseur Julian Schnabel. Wir zeigen auch die Royal Oper live oder haben einen Filmabend, an dem wir Klassiker wie „Chocolat“ mit Johnny Depp und Juliette Binoche nochmal zeigen und dazu bietet eine Frankfurter Patisserie Pralinen an. Wir sind kein Medium, das nebenbei abläuft.“ Deshalb seien Streamingdienste wie Netflix auch keine Konkurrenz fürs Arthouse-Kino. Für diesen Sommer sei zudem der große Umbau des Harmonie Kinos geplant. „Es soll ein neues frisches Gesicht bekommen.“ Die Harmonie habe ein noch „arthousigeres“ und jüngeres Publikum als das Cinéma.

Zwei bis drei Mal im Monat gibt es im Cinéma und Harmonie Kino Vorstellungen, bei dem entweder Regisseur oder Darsteller oder beide vorbeischauen. So kamen voriges Jahr Theater- und Filmstar Lars Eidinger, Schauspielerin Josefine Preuß („Türkisch für Anfänger“), aber auch Regisseur Dani Levy zum Filmgespräch ins Cinéma. Mit Lars Eidinger war Bausch im Anschluss beim Italiener um die Ecke essen. „Viele Schauspieler sind sehr daran interessiert, wie wir arbeiten, und fragen zum Beispiel, ob es schwer sei Kino zu machen.“

Bausch freut sich auf die kommenden Wochen. „Mein Highlight wird jetzt der Besuch von Josef Hader am 28. Februar sein.“ Da kommt Hauptdarsteller Josef Hader zur Vorpremiere der schwarze Komödie „Arthur und Claire“. Und wäre Meryl Streep nicht ein Traumbesuch in seinem Kino? „Da bin ich zu realistisch, dass ein Hollywoodstar zu uns kommt. Aber klar, mit Meryl Streep zum Italiener zu gehen. Das wäre auf jeden Fall interessant“, sagt Bausch und lacht.

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