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Für diesen Bus der Linie 36 war in der Unterführung an der Darmstädter Landstraße Endstation.

Sturmtief „Fabienne“

Chaos im Busverkehr

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In Frankfurt wird durch Starkregen eine Unterführung geflutet, ein Bus bleibt stecken. Die Grünflächen dagegen bleiben von Sturmtief „Fabienne“ weitestgehend verschont.

Und auf einmal war kein Durchkommen mehr: Eine durch Starkregen vollgelaufene Unterführung hat am Sonntag den Frankfurter Busverkehr beeinträchtigt. Nachdem Sturmtief „Fabienne“ über die Stadt hinweggefegt war, stand der Bereich unter dem Bahnübergang an der Darmstädter Landstraße in Sachsenhausen unter Wasser.

Dort blieb ein Bus der Linie 36 liegen, weil ein Auto vor ihm im Wasser stecken geblieben war. „Beide mussten abgeschleppt werden“, sagte Klaus Linek, Sprecher der lokalen Nahverkehrsgesellschaft Traffiq, am Montag. Zwei Stunden lang wurden alle Busse, die eigentlich durch die Unterführung gefahren wären, umgeleitet.

Darüber hinaus war auch der Straßenbahnverkehr eingeschränkt. Die Züge der Linie 17 in Richtung Neu-Isenburg fuhren dreieinhalb Stunden lang nur bis zur Station Louisa. Auf dem dahinterliegenden Streckenabschnitt im Stadtwald war ein Baum auf eine Oberleitung gefallen. Auch an der Haltestelle Stresemannallee/Gartenstraße war der Straßenbahnverkehr zeitweise beeinträchtigt. Dort war eine überflutete Weiche der Grund.

Weitaus weniger getroffen hat der Sturm die Bäume, Parks und Friedhöfe in der Stadt. „Wir hatten nur wenige nennenswerte Schäden“, berichtete Bernd Roser vom Grünflächenamt. Zwar sind an rund 30 Bäumen Äste abgebrochen und auf dem Friedhof in Enkheim ist eine Fichte umgestürzt. Zudem muss an der Zeppelinallee ein mehrstämmiger Baum gefällt werden, weil einer der Stämme ausgerissen ist. „Insgesamt sind wir in Frankfurt aber glimpflich davon gekommen“, so Roser.

Trotzdem waren am Montag Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Grünflächenamts unterwegs, um die Bäume in der Stadt zu kontrollieren und angebrochene Äste im Zweifelsfall zu entfernen. In den kommenden Tagen könne man sich deswegen gefahrlos in Parks und Grünflächen bewegen, sagte Roser.

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