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CDU will Situation im Frankfurter Bahnhofsviertel verbessern

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Von: Kathrin Rosendorff

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In der Taunusstraße geht es nicht immer heimelig zu.
In der Taunusstraße geht es nicht immer heimelig zu. © Peter Jülich

Partei stellt 13-Punkte-Programm vor. So soll etwa ein Sozialcenter gegen Elend entstehen.

Die Frankfurter CDU will mit einem 13-Punkte-Programm die Situation im Bahnhofsviertel verbessern. Das teilte die Fraktion am Mittwoch mit. Die vorgestellten Einzelmaßnahmen der Dezernenten Stefan Majer und Elke Voitl (beide Grüne), die einen Ausbau bestehender Hilfesysteme für Obdachlose und Drogenkranke vorsehen, griffen zu kurz. Der Ausgangspunkt der Weiterentwicklung des Frankfurter Weges soll laut CDU-Plan ein völlig neues Gesundheits- und Sozialcenter im Viertel sein. Eine an der Kleidung erkennbare Sozialambulanz soll Drogenkranken Unterstützungsangebote aufzeigen und für ein Konfliktmanagement im öffentlichen Raum sorgen.

„Ziel muss es sein, die Lebenssituation der Drogenkranken nachhaltig zu verbessern und ihnen bei Problemen und in Krisensituationen effektiv zu helfen. Vor allem müssen sie aus der Obdachlosigkeit heraus“, sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU, Verena David. In der zentralen Anlaufstelle soll es auch mehr Tagesruhebetten sowie öffentliche WC-Anlagen geben. Zusätzlich soll ein Bus mit Dusche und Kleiderkammer unterwegs sein. Viele Menschen, die die Drogenkonsumräume aufsuchten, hätten ihren Wohnsitz erst in der Suchtphase nach Frankfurt verlegt. Ein Baustein sei deshalb die Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden, aus denen Drogenkranke kämen.

Der sicherheitspolitische Sprecher Martin-Benedikt Schäfer sagt: „Um das Sicherheitsgefühl zu erhöhen, ist die Einrichtung von Waffenverbotszonen und der verstärkte Einsatz von Videoüberwachung nötig.“ rose

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