Ostend

CDU-Politikerin wirbt für Bühne im Osthafen

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Ein Neubau der Städtischen Bühnen kommt für die Frankfurter Bundestagsabgeordnete nur im Ostend infrage.

Die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Bettina Wiesmann (CDU) setzt sich für den Neubau der Städtischen Bühnen am Osthafen ein. „Die Zukunft unserer europäischen Bürgerstadt liegt in einer Verbindung aus Leistungsfreude, Technologieoffenheit, sozialer Innovation und Gemeinsinn, und sie liegt räumlich zwischen der Lage am Fluss, der Einbindung in die Region und der Gestaltung Europas“, sagte sie. Zu diesen Bezugspunkten werde sich eine neue Doppelanlage im Osthafen „selbstbewusst verhalten“.

Der Osthafen sei keine zehn Radminuten vom heutigen Standort entfernt. Er werde in absehbarer Zeit ein Teil der Frankfurter Innenstadt sein, genau wie der Willy-Brandt-Platz nicht immer zentral lag. Der Osthafen schlage die Brücke zu den Stätten des Industriezeitalters, nach Offenbach, zur EZB, dem Atelierfrankfurt, dem Kunstverein Familie Montez, der Sommerwerft. Der Diskurs über die Zukunft der Bühnen sei bislang „fast ausschließlich von der Rückschau der Älteren, der Nachkriegs- und 68er-Generationen“ bestimmt. Die „Bankentürme als Folie für kritisches Theater“ zu betrachten, nannte sie eine „im Kern nostalgische Anwandlung“. Eine überzeugende Idee sollte auch die 20- bis 40-Jährigen einbeziehen.

Gerade die Kultur müsse ins Unvertraute vorangehen: „Zum vielzitierten ‚symbolischen Kapital‘ des alten Bühnenstandorts gehört auch der Mut, Unerhörtes zu beginnen. Deshalb sollte auch der Standort im Osthafen unvoreingenommen geprüft werden. Vermutlich hätte Willy Brandt genau dazu geraten: ‚Mehr Zukunft wagen’“, sagte sie in Anlehnung auf die historische Aussage des einstigen Bundeskanzlers, „Mehr Demokratie wagen“.

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