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An der U-Bahn-Station in Kalbach fehlt seit Jahren eine öffentliche Toilettenanlage.

Nahverkehr in Frankfurt

Klo für U-Bahn-Halt in Kalbach

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An der U-Bahn-Station im Frankfurter Stadtteil Kalbach fehlt ein Klo. Um Wildpinkeln zu unterbinden, fordert der zustände Ortsbeirat eine fest installierte Toilettenanlage.

Tagtäglich passieren eine Vielzahl von Menschen den Bereich rund um die U-Bahn-Station Kalbach. Mit zwei U-Bahnen, zwei Buslinien und dem direkt angrenzenden Park-and-Ride-Platz mit knapp zweihundert Parkplätzen, weist dieser Bereich eine sehr hohe Besucherfrequenz auf. Doch was schon seit Jahren fehlt, ist eine öffentliche Toilettenanlage, denn eine solche gibt es weder in der unmittelbaren noch in der weiteren Umgebung der U-Bahn-Haltestelle.

Um dem Abhilfe zu schaffen, hat der Ortsbeirat 12 den Magistrat nun aufgefordert im Bereich der Haltestelle eine öffentliche Toilettenanlage zu errichten. Zwar wurden auf Initiative des Ortsbeirates in der Vergangenheit bereits Dixi-Klos an der Haltestelle aufgestellt, diese bleiben jedoch ausschließlich den Busfahrern vorbehalten. „Allen anderen Besuchern bleibt nur der Weg in die benachbarten öffentlichen Grünanlagen, was sicher keine gute Lösung ist“, heißt es deshalb in der Anregung des Stadtteilgremiums.

Klaus Linek, Pressesprecher der Nahverkehrsgesellschaft Traffiq, betont, dass „Dixi-Klos das Fahrpersonal im Allgemeinen nie zufrieden stellen“, sondern „lediglich als eine Übergangslösung dienen können“. Aus diesem Grund würden seitens der Nahverkehrsgesellschaft bereits Planungen für den Bau einer fest installierten Toilettenanlage existieren, „welche allerdings ausschließlich dem Fahrpersonal vorbehalten“ seien und mit deren Realisierung, so Linek, im nächsten Jahr anstehen könnte.

Aus dem zuständigen Dezernat für Bau und Immobilien, Reformprojekte und Bürgerservice ließ eine Sprecherin des Stadtrates Jan Schneider (CDU) wissen, dass die Anregung zum Bau einer öffentlichen Toilettenanlage an der U-Bahn-Haltestelle zwar zur Kenntnis genommen wurde, es jedoch aller Voraussicht nach noch bis mindestens Anfang Juni dauere, bis dieser auch tatsächlich nachgegangen werden könnte.

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