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Kürzungen bei der Jugendarbeit und den Arbeitsmarktprogrammen stehen an. (Symbolfoto)

Jugendarbeit in Frankfurt

Sozialdezernat muss sparen

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Kürzungen bei der Jugendarbeit und den Arbeitsmarktprogrammen stehen in Frankfurt an. Beispielsweise werden die Mittel für mobile Angebote in den Stadtteilen um 250.000 Euro gekürzt.

Das Sozialdezernat muss im aktuellen Haushaltsjahr noch Kürzungen bei den Aufwendungen für Zuweisungen und Zuschüsse vornehmen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte eine zweiprozentige pauschale Kürzung in diesem Bereich für alle Dezernate beschlossen. Insgesamt müsse das Dezernat VIII somit 1,84 Millionen Euro bei den Aufwendungen einsparen. „Eine pauschale Kürzung würde große und kleine Projekte treffen und die kleinen ungleich wuchtiger“, sagte Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU) in der jüngsten Sozialausschusssitzung. Deshalb habe man punktuelle Einsparungen in einigen Bereichen geplant.

Bei der Kinder- und Jugendarbeit werden die Mittel für mobile Angebote in den Stadtteilen um 250 000 Euro gekürzt. Dies habe keine Auswirkungen auf einen Träger.

Bei der Förderung von Altentagesstätten werde es eine Einsparung von 292 500 Euro geben. Die führe zu einer Streckung des Programms, wobei sich geplante Inbetriebnahmen verzögern.

Beim Frankfurter Programm „Würde im Alter“ rechne man mit Einsparungen von 600 000 Euro. Im stationären Bereich habe sich eine neue Situation beispielsweise durch die Pflegestärkungsgesetze ergeben. Unterstützungsleistungen aus dem Programm könnten nun mit den Pflegekassen abgerechnet werden, dies führe zu den Einsparungen.

Beim Programm Aktive Nachbarschaft müsse man 350 000 Euro zurücknehmen. Geplante Projekte würden dadurch zeitlich gestreckt, aber nicht gestrichen.

Die letzte Einsparung betrifft das Frankfurter Arbeitsmarktprogramm. Auch hier würden 350 000 Euro eingespart, was zu zeitlichen Streckungen führe und dazu, dass auslaufende Angebote nicht ersetzt würden.

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