Räumung

Roma wieder auf der Straße

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Nach der Räumung einer Brachfläche im Frankfurter Gutleutviertel, auf der obdachlose Rumänen in selbstgebauten Hütten gelebt hatten, sitzen die meisten der früheren Bewohner wieder auf der Straße.

Wie Manuela Skotnik, die Sprecherin von Sozialdezernentin Daniela Birkenfeld (CDU), der FR am Freitag sagte, lebten von ursprünglich 21 nur noch drei der von der Brache geräumten Menschen in der Notunterkunft im Ostpark. Bei zweien laufe noch die Prüfung, ob sie Ansprüche auf Sozialleistungen hätten, der dritte habe einen Arbeitsvertrag vorgelegt und dürfe vorerst im Ostpark bleiben.

Sieben weitere Rumänen hätten ebenfalls gültige Arbeitsverträge vorgewiesen und seien in reguläre städtische Unterkünfte verlegt worden. Eine schwangere Frau habe ein Busticket nach Rumänien angenommen. Die restlichen Mitglieder der Gruppe seien vermutlich wieder obdachlos, sagte Skotnik.

Der Förderverein Roma kritisierte, die vorhersehbare Entwicklung zeige, „dass die Unterlassung von adäquater Hilfe zur – offensichtlich gebilligten – Verschärfung der Situation führt“. Es sei nur eine Frage der Zeit, bis die Menschen aus Not eine neue Brache oder ein leerstehendes Haus besetzten.

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