Nieder-Eschbach

Plattform für Künstler

  • schließen

Der Nieder-Eschbacher Ortsbeirat will im Jahr 2020 ein Kleinkunstfestival ausrichten. Es ist ein Testlauf für die 1250-Jahr-Feier.

Eine Präsentationswoche für Nieder-Eschbacher Hobbykünstler, das wünscht sich der Ortsbeirat 15. 2020 möchte er ein Kleinkunstfestival ausrichten. Stadtteilkünstler, deren Werke sonst im privaten Bereich verborgen bleiben, sollen die Festwoche als Plattform nutzen können. In der Sitzung am Freitag wurde ein entsprechender Antrag der CDU verabschiedet, in dem um personelle und finanzielle Unterstützung gebeten wird.

„Ähnliche Veranstaltungen, in kleinerem Rahmen, gab es in der Vergangenheit schon“, sagt Vorsteher Ernst Peter Müller (CDU). Die örtlichen Bankfilialen etwa hätten den Nieder-Eschbacher Vereinen einmal Räume als Ausstellungsfläche zur Verfügung gestellt. Nun soll der Fokus auf „Stadtteilkunst im weitesten Sinne“ gelegt werden – „und das Ganze mehr nach außen getragen werden“, so CDU-Chef Michael Stauder. Ob Musik, Malerei, Tanz, Schauspiel oder Literatur – „die Kleinkunstszene hier ist vielfältig und diese Vielfalt wollen wir mit dem Festival abbilden – und fördern“.

Das Gremium sind sich einig: Die Festival ist eine Möglichkeit, über die Stadtteilgrenze hinaus auf Nieder-Eschbachs kulturelle Seite aufmerksam zu machen. Unter den Bürgern stoße die Idee ebenfalls auf Anklang. „Wir haben im Vorfeld schon mit vielen Kleinkünstlern gesprochen, die alle begeistert waren“, sagt Stauder. Auch Geschäfte, Institutionen und Vereine vor Ort wollen sich beteiligen. „Geplant ist, die Festwoche auf mehrere Standorte zu verteilen“, so Stauder.

Möglicher Ausstellungsort wäre die Aula der Otto-Hahn-Schule, sagt Müller. „Schön wäre auch, den Schulchor oder die Theatergruppe als Programmpunkt aufzunehmen.“ Weitere Ausstellungsflächen könnten die Bankfilialen zur Verfügung stellen. Eine Buchhandlung habe ihr Geschäft für Lesungen angeboten.

„Die nötige finanzielle Unterstützung wird sich durch die Kooperationen im Stadtteil vielleicht noch auf ein paar Hundert Euro belaufen“, schätzt Müller. Er sieht das Festival als Testlauf: „Es ist eine gute Freiübung für unsere 1250-Jahrfeier 2022.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare