Vereine in Nieder-Eschbach

TuS Nieder-Eschbach bekommt Kunstrasenplatz

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Die Sportanlage der TuS Nieder-Eschbach erhält 2019 einen neuen Belag.

Im kommenden Jahr soll die Sportanlage des TuS Nieder-Eschbach einen neuen Kunstrasenplatz bekommen. Das hat der Magistrat verkündet. Finanziert werden soll die Modernisierung des bisherigen Tennenplatzes an der Heinrich-Becker-Straße über das Sonderbauprogramms „Kunstrasen“, heißt es in der Stellungnahme. Der Verein sei bereits informiert und mit ersten Planungsskizzen versorgt worden.

Die Arbeiten sollen in der spielfreien Zeit im kommenden Sommer stattfinden, versichert Gerwin Fassing, Referent von Sportdezernent Markus Frank (CDU). Also etwa von Mai bis September. In die Planungen sei neben dem Sportamt auch das Grünflächenamt involviert gewesen, so Fassing.

Durch die Umwandlung des Tennenplatzes in Kunstrasen erhält der Verein wesentlich bessere Möglichkeiten, sein Training anzubieten. Und darüber ist man beim TuS verdammt froh. „Wir warten jetzt natürlich gespannt auf weitere Informationen“, sagt die Abteilungsleiterin Fußball, Petra Drisch. Dass der Neubau im Jahr 2019 umgesetzt werden soll, ist für Drisch eine ganze besondere Freude, denn dann feiern der Verein sein 125-jähriges und die Fußballabteilung ihr 60-jähriges Bestehen.

Mehrere Anträge

Dabei sollte der Kunstrasenplatz schon längst Realität sein. Nicht nur nach dem Willen des Vereins; auch der Ortsbeirat 15 macht sich seit Jahren dafür stark. Mehrere Anträge zu diesem Thema hat das Stadtteilgremium bereits gestellt und beschlossen, immer wieder gab es eine Absage seitens der Stadt.

Das Problem: Den Stadtteil-Politikern wurden nie konkrete Gründe genannt. Stattdessen wunderte man sich in Nieder-Eschbach, wieso beispielsweise die Anlage im benachbarten Harheim einen Kunstrasenplatz bekam, obwohl der dortige Antrag später gestellt wurde.

Jetzt ist Ernst Peter Müller einfach nur froh. Der Ortsvorsteher (CDU) ist sich sicher, dass der neue Platz „für Nieder-Eschbach und darüber hinaus Bedeutung hat“. Dass er das auch in negativer Hinsicht hat, sei in der jüngeren Vergangenheit klar geworden: Wegen der fehlenden Trainingsmöglichkeiten hätten sich immer wieder vor allem Jugendliche vom Verein ab- und bei anderen, die bereits einen Kunstrasen haben, angemeldet. „Dieses Phänomen ist nun hoffentlich bald vorbei“, so Müller.

Rainer Drephal, der für die Freien Wähler im Ortsbeirat sitzt, will dem Frieden noch nicht so ganz trauen. „Ich glaube diesen Aussagen erst, wenn die Bauarbeiten beginnen, da es wohl nicht so einfach ist, eine Baufirma zu finden. Ich bin immer sehr vorsichtig mit solchen Zusagen des Magistrates.“

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