OB-Wahl Frankfurt

Nicht mal ein Drittel geht zur OB-Stichwahl

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Nur 30,2 Prozent der Frankfurter Wahlberechtigten machen bei der OB-Stichwahl von ihrem Wahlrecht Gebrauch. 1995, bei der Wahl Petra Roths, waren es noch 55,8 Prozent.

Bei der OB-Stichwahl am 11. März 2018 liegt die Beteiligung nach einer Auswertung in neun repräsentativen Wahlbezirken laut Stadt Frankfurt bei 30,2 Prozent. Das wären 7,4 Prozent weniger als bei der Hauptwahl vor zwei Wochen - und ein Negativ-Rekord. Seit der Oberbürgermeister direkt gewählt wird, hat es keine so niedrige Wahlbeteiligung gegeben.

Bei der ersten Direktwahl im Jahr 1995 waren noch mehr als 55 Prozent der Frankfurter wählen gegangen. Die Siegerin der Wahl hieß damals Petra Roth (CDU). Hessen hatte 1991 die Oberbürgermeister-Direktwahl eingeführt. 

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