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Die Städelschule in Frankfurt.

Städelschule Frankfurt

Jetzt Hochschule des Landes

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Vom 1. Januar an ist Städelschule Frankfurt eine Hochschule des Landes Hessen. Direktor Pirotte betont, dass durch Übergang die Autonomie der Hochschule und die Freiheit des Unterrichts nicht eingeschränkt werde.

Es ist ein Einschnitt in der langen Geschichte der 1817 gegründeten Städelschule: Vom 1.   Januar an ist das traditionsreiche Institut eine Hochschule des Landes Hessen. 

Die Kunsthochschule wird von da an durch das Land mit einem Zuschuss von etwas mehr als 4,2 Millionen Euro im Jahr alimentiert. Die Stadt zieht sich fast vollkommen aus der Finanzierung zurück. Allerdings bleibt die Kommune noch für die Pensionen des Lehrkörpers zuständig und muss auch die kleine Kunsthalle Portikus auf der Alten Brücke unterhalten.

 Die Städelschule zählt rund 200 Studierende. Mehr als 20 Professorinnen und Professoren sowie Gastdozentinnen und Gastdozenten unterrichten an der nunmehr 14. Hochschule des Landes Hessen. Zu ihnen gehören Direktor Philippe Pirotte wie der frühere Städelschulchef Daniel Birnbaum, Tobias Rehberger (Bildhauerei), Amy Sillman (Malerei) und Haegue Yang (Freie Bildende Kunst).

Direktor Pirotte betont, dass durch Übergang in die Hände des Landes die Autonomie der Hochschule und die Freiheit des Unterrichts nicht eingeschränkt werde. Kunstminister Boris Rhein (CDU) nennt die Städelschule einen „bedeutenden Gewinn“ für die hessische Hochschullandschaft.

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