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Das Ökohaus in Frankfurt.

Israelkritische Konferenz

Genugtuung für Gegner der israelkritischen Tagung

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Nach dem Aus für die israelkritische Konferenz im Ökohaus sucht der Veranstalter auch außerhalb Frankfurts nach einem Ersatzort. Die Gegner der Veranstaltung sind zufrieden.

Nach der Absage der israelkritischen Konferenz „50 Jahre israelische Besatzung“ sucht der Veranstalter, der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel (Kopi), weiter nach einem neuen Veranstaltungsort. „Wir fangen nicht ganz von vorn an“, sagt Sprecher Matthias Jochheim. Die Suche werde nun auch außerhalb Frankfurts fortgesetzt.

Natürlich sei selbige jetzt schwieriger geworden, nachdem Kopi eine Absage vom Veranstaltungszentrum Ka Eins im Ökohaus bekommen hat. „Wir werden zeitnah mitteilen, wenn wir einen anderen Ort gefunden haben.“ Verkehrt gemacht habe man nichts, so Jochheim. Er halte die Vorwürfe des Antisemitismus immer noch für komplett daneben. Unter den Referenten der Konferenz seien auch drei aus Israel stammende Menschen. Sie seien zwar kritische Israelis, aber davon gebe es eben gar nicht so wenige im Land.

„Ich bin froh, dass das Ganze so geendet ist“, sagt Leo Latasch von der jüdischen Gemeinde Frankfurt. Er könne eine gewisse Genugtuung nicht verbergen, dass die Leute ihre Ziele nicht in einer liberalen Stadt wie Frankfurt verfolgen könnten. Latasch ist sich sicher, dass es im Verlauf der Veranstaltung zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Teilnehmern gekommen wäre. „So etwas brauchen wir hier nicht.“ Dass sich der Veranstalter nun einen neuen Ort suchen möchte, sei in Ordnung. „Sie dürfen sich treffen, das dürfen wir nicht verbieten“, sagt er. Aber, wenn es geht, müsse es ja nicht in Frankfurt sein.

Auch Bürgermeister und Kirchendezernent Uwe Becker (CDU) ließ über Büroleiterin Laura Wagner mitteilen, dass er die Absage begrüße. Es sei für ihn kein persönlicher Erfolg, es sei ihm um die Sache gegangen. 

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