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Wie funktioniert eigentlich das Gehirn?

Ernst-Strüngmann-Institut in Frankfurt

Frankfurter Hirnforschung in neuen Räumen

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Das Ernst-Strüngmann-Forschungsinstitut bezieht ein modernes Gebäude im Frankfurter Stadtteil Niederrad. Dort soll nun Forschung auf höchstem Niveau stattfinden.

Wie funktioniert eigentlich das Gehirn? Wie kommunizieren die Millionen von Hirnzellen miteinander? Und wie beeinflusst all das unser Verhalten? Fragen wie diese wollen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Ernst-Strüngmann-Instituts (ESI) in Frankfurt beantworten. Das menschliche Gehirn erforschen können sie ab sofort in moderneren Räumen – denn am Mittwoch wurde der Neubau des privaten Forschungsinstituts in Niederrad offiziell eröffnet.

Das Team freue sich sehr über das neue Institut, sagte Wolf Singer anlässlich der Eröffnung. Der Neurophysiologe und Hirnforscher war bei der Gründung des Instituts 2008 Direktor. Der Neubau biete modernste Möglichkeiten zum Arbeiten, so Singer.

Land Hessen fördert Bau des Forschungsinstituts

Das alte Gebäude war in den 60er Jahren errichtet und immer wieder renoviert worden. Die Räume und Labore im Neubau seien nun auf dem neuesten Stand und genau auf die Bedürfnisse der modernen Hirnforschung zugeschnitten, teilte das Institut mit.

Mit 30 Millionen Euro hat das Land Hessen den Bau des Gebäudes gefördert. Es bilde „die Basis für eine erfolgreiche Fortführung der bisherigen Arbeit und die dauerhafte Etablierung des Instituts an diesem Standort“, sagte Hessens Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU).

Am ESI forschen rund 50 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das Institut arbeitet eng mit der Max-Planck-Gesellschaft zusammen: Die Direktoren werden von der Gesellschaft berufen und die wissenschaftliche Arbeit nach Max-Planck-Qualitätskriterien beurteilt. Finanziert wird das ESI von der Ernst-Strüngmann-Stiftung, die von Andreas und Thomas Strüngmann im Gedenken an ihren Vater Ernst Strüngmann, einen Augenarzt, gegründet wurde.

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