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Ende November soll die Eschersheimer Landstraße umgebaut sein.

Verkehr in Frankfurt

Eschersheimer Landstraße bald fertig

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Der Ortsbeirat bemüht sich in der Eschersheimer Landstraße um eine Beschilderung für Kurzzeitparker vor Geschäften. Demnächst sollen sich Händler, Stadtteilpolitiker und Vertreter der Stadt Frankfurt dazu treffen.

Ortsvorsteher Friedrich Hesse (CDU) ist zufrieden. Zumindest optisch gefällt ihm der Umbau der Eschersheimer Landstraße. Die Bauarbeiten, die im April 2017 zwischen Hügelstraße und der U-Bahn-Station Am Weißen Stein begonnen haben, sollen Ende November beendet sein, kündigt die Stadt jetzt an. Dann wird es jeweils nur noch eine Spur für Autofahrer und eine für Radfahrer in beide Richtungen geben. Für rund 4,5 Millionen Euro.

Die Arbeiten sind weitestgehend durch, sagt auch Hesse, und seien nicht so chaotisch verlaufen wie befürchtet. Der Abschnitt zwischen Höllberg- und Haeberlinstraße soll laut Stadt Anfang Oktober fertig sein. Ab dem heutigen Mittwoch will das Amt für Straßenbau und Erschließung noch den angrenzenden Straßenabschnitt zwischen Kurhessenstraße und Höllbergstraße umgestalten: Geplant sind auch dort Fahrbahn und Gehwege sowie Versorgungsleitungen und Hausanschlüsse zu erneuern.

Das kann für den Lebensmittel-Laden Asia Paradies zum Problem werden, vermutet der Ortsvorsteher. Denn nach dem Umbau könne dort Höhe Hausnummer 577 dann kein großer Lieferwagen mehr halten, der den Asia-Shop mit Lebensmitteln versorgt. Einige Anwohner vermuten schon das Aus für den Laden, sagt Hesse.

Überhaupt ist die Parkplatzsituation an der Eschersheimer dem Ortsvorsteher ein Dorn im Auge. Der Parkraum sei voll, weil die Beschilderung seit dem Umbau fehlt, sagt er. Vor allem zwischen Lindenbaum und Hügelstraße, wo sich die noch wenigen funktionierenden Geschäfte wie Feinkost Kleeberg und die Bäckerei befinden, sei das ein Problem. Früher durften Autofahrer dort nur eingeschränkt halten, um schnell etwas einzukaufen. Das sei nun nicht mehr möglich, die Plätze seien mit Dauerparkern belegt, so Hesse.

Demnächst soll es daher mit Vertretern von Stadt, der Wirtschaftsförderung, dem Ortsbeirat und Einzelhändlern ein Termin vor Ort geben. Ziel soll es sein, wieder eingeschränkte Park- und Ladezonen einzurichten. Ein genaues Datum steht noch nicht fest. Nach Fertigstellung der Eschersheimer Landstraße können noch kleinere Restarbeiten in Einmündungsbereichen anfallen, kündigt die Stadt an.

Geplant ist auch, mehr Bäume an der Hauptverkehrsstraße zu pflanzen. Derzeit empfiehlt die Stadt Autofahrern, die Baustelle auf der Eschersheimer Landstraße über die ausgeschilderte Ausweichroute über die Rosa-Luxemburg-Straße und die Jean-Monnet-Straße/BAB A661 zu umfahren. Anwohner werden separat über die aktuelle Baustellenplanung informiert.

Der Ortsbeirat will sich in seiner Sitzung am kommenden Donnerstag, 20. September, vordringlich der Raumnot an der Heinrich-Seliger- und der Wöhlerschule widmen. Getagt wird ab 19.30 Uhr in der Emmausgemeinde, Alt-Eschersheim 22.

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