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Volker Bouffier (CDU), Ministerpräsident von Hessen, begrüßt eine Zeitzeugin.

Frankfurt

Erinnerungen an 70 Jahre „Luftbrücke“

Zeitzeugen und Politiker haben in Frankfurt an die „Rosinenbomber“ erinnert, die vor 70 Jahren auch von der damaligen Rhein-Main-Air Base starteten.

Zeitzeugen und Politiker haben in Frankfurt an die „Rosinenbomber“ erinnert, die vor 70 Jahren auch von der damaligen Rhein-Main-Air Base starteten. „Zwei Millionen Berliner wären verhungert, wenn die Alliierten nicht entschieden hätten, die Luftbrücke zu starten“, sagte der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU). Er nannte die 1948 begonnenen Hilfslieferungen eine „meisterhafte logistische und auch fliegerische Leistung“.

Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, sprach vom „ersten Kampf des Kalten Krieges“. Zu der Jubiläumsfeier am Luftbrücken-Denkmal waren neben den Botschaftern Großbritanniens und Frankreichs auch Berliner gekommen, die damals Schokolade und Lebensmittel aus der Luft erhielten.

Die an der Luftbrücke beteiligten Piloten hatten die Bevölkerung in den Westsektoren der damals geteilten Stadt vom Juni 1948 an aus der Luft versorgt. Zuvor hatten die sowjetischen Behörden die Wasser-, Straßen- und Schienenverbindungen nach West-Berlin unterbrochen. Bereits im Juli 1948 wurden über die Luftkorridore täglich mehr als 2000 Tonnen Hilfsgüter nach Berlin gebracht. (dpa)

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