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Ausbau der Commerzbank-Arena: "Ein großer Tag für Eintracht Frankfurt", sagt Eintracht-Vorstand Axel Hellmann.

Eintracht Frankfurt

Eintracht tauscht Tennisplätze gegen „Profi-Camp“

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Die Bauarbeiten für die neue Geschäftsstelle im Stadtwald haben begonnen - und der Stadionausbau auf 60.000 Plätze steht schon „in den Startlöchern“.

Mit einem symbolischen ersten Baggerbiss haben Eintracht Frankfurt und die Stadt eine neue Ära im Waldstadion eingeleitet – und eine andere beendet. Auf dem Gelände der ehrwürdigen Tennisanlage, die bis Mitte der 90er Jahre Schauplatz des Federations Cups der Damen war (heute: Fed Cup) entstehen bis 2020 eine neue Geschäftsstelle und laut Stadt ein „Profi-Camp“ für die Fußballer. „Ein großer Tag für Eintracht Frankfurt“, sagte Eintracht-Vorstand Axel Hellmann. Der rund 30 Millionen Euro teure Neubau werde die Bedingungen für die Lizenzspieler auf ein ganz neues Level heben.

Die Profiabteilung sei bisher in der Gegentribüne des Stadions untergebracht – quer verteilt und auf engem Raum, so Hellmann. Künftig werde es auf dem früheren Tennisgelände Schlaf-, Fitness- und Videoräume geben, alle Mitarbeiter seien dann unter einem Dach vereint. „So können wir die nächsten 20 bis 30 Jahre zukunftsfähig sein“, sagte der Eintracht-Vorstand.

Moderne Umkleiden für Eintracht Frankfurt

Vorgesehen sind komfortablere Räume für die unterschiedlichsten Zwecke: Vorstandsetage, Medienzentrum und ein ganz neuer Lizenzspielerbereich mit modernen Umkleidekabinen, Kraftraum, und Spa. „Vieles, was bei 90 Prozent der anderen Bundesligavereine schon Usus ist, aber bei uns noch fehlte“, sagt Eintracht-Medienchef Jan Strasheim. Einen eigenen Ruheraum für die Spieler suchte man bisher vergeblich. Auch Materialwart Franco Lionti wird endlich durchatmen können.

Der Abriss der bestehenden Gebäude auf dem Tennisareal soll in gut zehn Wochen abgeschlossen sein. Letzte Details wie den Erbpachtvertrag mit der Stadt will die Eintracht bis dahin klären. Sportdezernent Markus Frank (CDU) sagte beim Festakt, die Stadt wolle so weit wie möglich behilflich sein: „Der Erfolg von Eintracht Frankfurt ist auch eine Chance für unsere Stadt.“ Schon bald wird es Gelegenheit geben, weitere Taten folgen zu lassen. Das nächste Projekt stehe „in den Startlöchern“, sagte Hellmann: der Stadionausbau auf eine Kapazität von mehr als 60 000 Zuschauern.

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