Die Stadt Frankfurt denkt über eine Änderung des Bebauungsplans nach.
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Die Stadt Frankfurt denkt über eine Änderung des Bebauungsplans nach.

Polizeipräsidium in Frankfurt

Doch kein Mega-Hochhaus?

In die Diskussion um das Alte Polizeipräsidium in Frankfurt kommt neuer Schwung. Das ursprünglich vorgesehene 145 Meter hohe Hochhaus wird möglicherweise gestrichen.

Das Alte Polizeipräsidium in Frankfurt verfällt seit rund 15 Jahren: Nun kommt neuer Schwung in die Diskussion über die Zukunft des Filetgrundstücks zwischen Messe und Hauptbahnhof. Die Stadt denkt über eine Änderung des Bebauungsplans auf dem insgesamt gut 2000 Quadratmeter großen Carré am Eingang des Europaviertels nach. Ziel sei, den aktuellen Bedürfnissen an diesem Standort zu entsprechen und die städtebauliche Situation zum Positiven zu wenden, sagte der Sprecher des Planungsdezernats, Mark Gellert, am Montag. "Wir sind in guten Gesprächen mit dem Land über den Weg."

Aus Sicht der Stadt sind vor allem Wohnungen gefragt. Denkbar seien aber auch Kitas, Schulen, eine Turnhalle für die bestehende Falkschule sowie soziale oder kulturelle Einrichtungen. Das im Bebauungsplan vorgesehene 145 Meter hohe Hochhaus im Hof des rund 12 500 Quadratmeter großen Alten Polizeipräsidiums sei dagegen nicht unbedingt notwendig.

Finanz-Staatssekretärin Bernadette Weyland (CDU) hatte bereits Anfang Oktober angekündigt, dass das Land den Verkauf des in großen Teilen denkmalgeschützten neobarocken Gebäudes vorantreiben wolle. Als Kaufpreis hatte das Finanzministerium schon vor Jahren rund 90 Millionen Euro für das Gelände veranschlagt. Verhandlungen mit mehreren Investoren waren zu keinem Ergebnis gekommen. (dpa/lhe)

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