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Anna Engel (rechts) berät Sozialbezirksvorsteherin Magdalene Grana.

Frankfurt-Fechenheim

Bürgeramt in neuen Räumen

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Nach einem Umzug bietet das Bürgeramt im Frankfurter Stadtteil Fechenheim mehr Service. Zwei Mitarbeiterinnen kümmern sich dort künftig um die Belange der Bürger.

Wer einst das Bürgeramt in Fechenheim aufsuchte, um einen neuen Ausweis zu beantragen oder sich umzumelden, musste viel Zeit mitbringen. Die Verwaltungsaußenstelle war bisher in einem kleinen Raum im historischen Rathaus in der Pfortenstraße untergebracht. Dieser bot nur Platz für eine Mitarbeiterin. Wer sich als Kunde nicht früh genug anstellte, musste auch mal an einem anderen Tag wiederkommen. Einen Warteraum gab es auch nicht, Kunden mussten auf dem Gang sitzen.

Mit dem Umzug der Bürgeramtsstelle in neue Räume ist das nun anders. Auf mehr als 100 Quadratmetern bietet der neue Standort in der Straße Alt-Fechenheim Büroräume für zwei Mitarbeiterinnen, einen separaten Warteraum sowie Kundentoiletten. Außerdem gibt es jetzt einen barrierefreien Zugang. „Für mich war der Umzug wie eine Zeitreise, ich finde das neue Büro ganz wunderbar“, lobt Mitarbeiterin Nina Funck.

Rund 100 000 Euro hat die Stadt in die Renovierung der Räume gesteckt, in denen zuvor ein Ladenlokal beheimatet war. Große Fensterfronten sorgen für ein angenehmes Arbeitsklima. Info-Bildschirme an den Wänden im Warteraum zeigen die Wartezeit für Kunden an.

Vorher sei der Kundenservice nicht koordiniert gewesen, sagt Funcks Kollegin Anna Engel. „Ständig ging die Tür auf, Kunden wussten nicht genau, ob sie an der Reihe waren“. Ebenfalls neu ist, dass Bürger in der Außenstelle nun auch Reisepässe beantragen können. Damit gebe es jetzt das volle Dienstleistungsspektrum des Bürgeramts vor Ort, sagt Amtsleiterin Waltraud Schröpfer.

Der Einzug in das neue Gebäude stellt zugleich das Ende einer intensiv geführten Debatte dar, die den Ortsbeirat 11 lange Zeit beschäftigte. In der Diskussion um die Außenstellen des Bürgeramts im Frankfurter Osten stand zeitweise sogar die Schließung des Fechenheimer Standortes im Raum (die FR berichtete).

Der zuständige Dezernent Jan Schneider (CDU) zeigte sich bei der gestrigen Eröffnung erleichtert über den Erhalt des Standortes. Eine Mitarbeiterin sei für Fechenheim nicht genug. Mit dem steigenden Zuzug nach Frankfurt nehme der Andrang in den Meldestellen weiter zu. „Ich glaube, wir werden bald sehen, dass das Geld in die neue Außenstelle gut investiert war“, sagte der Dezernent für Bürgerservice.

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