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Knapp vier Millionen Euro will die Stadt bis Ende 2020 in die Eissporthalle stecken ? eine Halle, die mit ihren 37 Jahren schon bessere Tage gesehen hat.

Ostend

Baustelle Eissporthalle

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Der Kunstrasen für die überdachten Tennisplätze in der Eissporthalle ist bereits verlegt. Auch neue LED-Lampen sind geplant.

Sportdezernent Markus Frank (CDU) kniet sich hin und will den edlen PVC-Rasen mal befühlen. Rund zwölf Wochen nach Beginn der Sanierungsarbeiten an der Eissporthalle hat sich Frank am Montag ein Bild vom Fortgang der Arbeiten gemacht. Knapp vier Millionen Euro will die Stadt bis Ende 2020 in die Eissporthalle stecken – eine Halle, die mit ihren 37 Jahren schon bessere Tage gesehen hat.

Dass sich etwas tun muss, wurde spätestens im vergangenen Jahr deutlich, als eine Sicherheitsüberprüfung ergab, dass die Fluchtwege der Halle am Ratsweg modernen Anforderungen nicht mehr genügen. Als Folge wurde die Kapazität der Halle aus Sicherheitsgründen um gut 900 Plätze auf 6032 gesenkt. Abhilfe schaffen soll ein zweiter Treppenabgang am Südostgang der Halle. Die stählerne Treppe ist schon fast fertig, Sportdezernent Frank läuft probeweise ein paar Stufen hoch und runter. Am nordöstlichen Zugang zur Halle entsteht demnächst ebenfalls eine weitere Treppe. Sie wird erforderlich, weil in die bestehende Treppe eine barrierefreie Rampe integriert wird, die zulasten der Kapazität der Treppe geht.

Am weitesten gediehen sind die Arbeiten unter dem Membrandach im Außenbereich. Dort, wo am 8. Oktober der Eislaufbetrieb für jedermann beginnen soll, wird derzeit gerade Kunstrasen für vier Tennisplätze verlegt. Das Grün liegt schon, nur die weißen Linien für die Spielflächen fehlen noch.

Sanierung der Außenanlage

Die Sanierung der Außenanlage war wegen einer undichten Ammoniakleitung im Versorgungskanal notwendig geworden. In den ersten Planungen wollte das Sportamt die vier in die Jahre gekommenen Tennisplätze gar nicht erneuern, sondern durch eine universelle Asphaltfläche ersetzen.

Dann wurde mit dem Wegfall des Tennisgeländes am Waldstadion eine Kompensation notwendig und die Stadt startete die „Tennisoffensive Frankfurt“. Nun soll es ab der kommenden Freiluftsaison Mitte April wieder sechs Tennisplätze geben. Vier unter dem Membranzelt und zwei davor. Hauptnutzer der Plätze war bislang die TG Bornheim. Über eine neuerliche Nutzung müsse aber noch verhandelt werden, so Sportamtsleiterin Angelika Strötz.

In der Halle selbst werden die meisten Arbeiten erst im kommenden Jahr beginnen, wenn die Eishockey-Löwen mit ihrem Spielbetrieb fertig sind. Dieter Hennig, der Chef der Eissporthalle, freut sich besonders, wenn die Beleuchtung ausgetauscht wird. Die alten Halogenlampen an der Hallendecke hätten „sehr viele Nachteile“. Zum einen erzeugen sie sehr viel Wärme, was in einer Eishalle nicht von Vorteil ist, zum anderen verbrauchen die LED-Lampen der neuesten Generation 70 Prozent weniger Strom. Auch könnten in der 37 Jahre alten Halle dann „mehr Showeffekte“ gezeigt werden.

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