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Armin Laschet oder Markus Söder – wer soll Kanzlerkandidat der Union werden? Foto: Michael Kappeler/dpa
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Armin Laschet oder Markus Söder – wer soll Kanzlerkandidat der Union werden?

Kanzlerkandidatur

CDU Frankfurt schwankt zwischen Laschet und Söder

  • Sandra Busch
    vonSandra Busch
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Wer soll für die Union als Kanzlerkandidat bei der Bundestagswahl antreten? In der Frankfurter CDU gibt es keinen eindeutigen Favoriten.

Frankfurts CDU-Vorsitzender Jan Schneider hätte sich gewünscht, dass die Union die Kanzlerkandidatenfrage „geräuschlos und intern regelt wie die Grünen“. Ohne offenen Schlagabtausch, „nicht auf offener Bühne“. Denn man sei immer dann stark gewesen, „wenn wir geschlossen aufgetreten waren. Ein Machtkampf ist nun alles andere als hilfreich“, sagt Schneider.

Doch den gibt es nun, den Machtkampf. CDU-Bundesvorsitzender Armin Laschet oder CSU-Chef Markus Söder – beide haben ihren Anspruch erklärt, für die Union bei der Bundestagswahl als Spitzenkandidat anzutreten. Für Schneider ist „nachvollziehbar, dass die deutlich größere CDU für sich beansprucht, einen eigenen Kandidaten aufzustellen“. Und diesem Kandidaten, also dem CDU-Parteichef Laschet, müsse auch die Unterstützung zugesagt werden. „Alles andere würde die Frage aufwerfen, was an der Spitze der Partei los ist.“

Für Schneider sollte die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur nun nicht in der Bundestagsfraktion fallen. „Das ist ein merkwürdiges Unterfangen.“ Viele Landesteile seien dort nicht repräsentiert. „Die Fraktion als Zünglein an der Waage einspannen, ist schwierig.“ Aber es müsse auf jeden Fall bald entschieden werden. Die SPD habe einen Kandidaten, die Grünen gäben ihre Entscheidung am 19. April bekannt, „wie lange sollen wir warten, um unser Ei zu legen?“.

Auch nach Ansicht von Axel Kaufmann, Frankfurter CDU-Bundestagskandidat im Wahlkreis 182 und Vorsteher im Ortsbeirat 2, sollte die Entscheidung bald fallen. „Und danach sollten alle gemeinsam dazu stehen und geschlossen in den Wahlkampf gehen.“ Aus der CDU-Basis höre er aber derzeit viele Stimmen für den CSU-Chef. Auch er selbst habe „eine leichte Präferenz für Söder“. Er traue zwar Laschet mehr zu als andere, deren Stimmen er aus der Basis höre. Aber da gibt es noch die Umfragen. „In denen kommt Söder deutlich besser weg“, sagt Kaufmann. Er sei etwa grüne Themen früher angegangen. „Ich würde aber nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wenn es Laschet wird.“ Dann würde er den CDU-Parteichef auch unterstützen. Doch Söder könnte möglicherweise bei der Basis „mehr Motivation im Wahlkampf hervorrufen“.

Umfragewerte sieht dagegen Jan Schneider bei der Entscheidung für einen Kanzlerkandidaten nicht als richtigen Indikator an. Sei es immer danach gegangen, „hätten wir weder 16 Jahre Helmut Kohl gehabt, noch 16 Jahre Angela Merkel“.

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