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Laschet und Spahn, Merz oder doch Röttgen? In der CDU Frankfurtgibt es noch keinen klaren Favoriten für den CDU-Bundesvorsitz.

CDU-Kreisparteitag

CDU Frankfurt spricht über Favoriten für Vorsitz der Bundes-CDU

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Viele Mitglieder der CDU Frankfurt haben noch keinen Favoriten für den Bundesvorsitz. Einige haben sich aber schon festgelegt.

  • Einige Mitglieder der CDU Frankfurt haben noch keinen Favoriten für den Vorsitz der Bundes-CDU
  • Andere positionieren sich klar
  • Unsicherheit über Ausrichtung der CDU je nach Kandidat

Frankfurt - Das Bedürfnis ist auf dem Kreisparteitag der CDU Frankfurt am Samstag da, über die künftige CDU-Parteispitze in Berlin zu sprechen. Das stellte Parteichef Jan Schneider zwar fest. „Aber wir diskutieren nicht heute“, sagte er im Casino der Stadtwerke. „Wir sollten uns dafür Zeit nehmen.“ 

Er will die Mitglieder für den 23. März in den Saalbau Gallus einladen, um dann nur über die Kandidaten zu sprechen, die sich auf dem Sonderparteitag im April zur Wahl für den Parteivorsitz stellen. Also über Bewerber wie Friedrich Merz, Norbert Röttgen und Armin Laschet, der im Team mit Jens Spahn antritt.

CDU Frankfurt: Noch zu früh für Favoriten

Auf der Versammlung im März soll es auch zu einer Probeabstimmung kommen. Noch sind viele nicht entschieden, wen sie als Vorsitzenden bevorzugen. Schneider selbst ist „unschlüssig“. Auch Kämmerer Uwe Becker spricht sich lediglich für einen Kandidaten aus, „der die Partei am stärksten integriert“. Wer das ist – davon will er sich im April überzeugen lassen.

Für die Frankfurter Bundestagsabgeordnete Bettina Wiesmann ist es „noch einen Moment zu früh sich festzulegen“. Die Kandidaten müssten erst einmal Ideen vorlegen. „Nur wer die Partei zusammenführen kann, kann auch beanspruchen, das Land zusammenzuführen.“ 

Auch Sara Steinhardt aus dem CDU-Kreisvorstand ist auf dem Kreisparteitag der CDU Frankfurt noch unentschieden. „Ich weiß noch nicht, wie die Ausrichtung der Partei bei den einzelnen Kandidaten aussehen wird.“

CDU Frankfurt: Nicht dauernd das Team wechseln

Manche CDU-Mitglieder in Frankfurt haben aber schon Favoriten. Stadtverordneter Thomas Dürbeck etwa. „Ich kann mir Laschet und Spahn gut vorstellen“, sagte er. „Falls die Bundestagswahl schiefgeht, traue ich denen zu, den Laden weiterzuführen. Das kann ich mir bei Merz nicht vorstellen.“ Man könne aber nicht dauernd das Personal wechseln. 

Tanja Raab-Rhein, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Ortsbeirat 15, Nieder-Eschbach, spricht sich auch für Laschet und Spahn aus: „Sie treten als Team an – und ich glaube, ein starkes Team ist nötig.“

Veljko Vuksanovic, stellvertretender Vorsteher im Ortsbeirat 7, wünscht sich Merz an der Spitze. „Ich bin fest davon überzeugt, dass er die Partei besser vereinigen kann“, sagte er. „Er hat klare Positionen und wird viele Wähler gewinnen.“ 

Von Sandra Busch

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