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Car-Sharing ander U-Bahn-Station

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Nieder-Eschbach Ein Taxi-Stellplatz soll umgewidmet werden

Ein Antrag zum Thema Car-Sharing hat bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirat 15 (Nieder-Eschbach) zu einer heftigen Diskussion geführt. Zuletzt wurde die Vorlage mehrheitlich angenommen.

Dabei war die Sache selbst nicht kontrovers: Die CDU forderte einen Platz für Car-Sharing an der U-Bahn-Station. Die Car-Sharing-Firma Pittner, die bislang schon mit einem Fahrzeug in Nieder-Eschbach vertreten ist, muss ihren privat gemieteten Stellplatz Ende des Jahres verlassen.

Die CDU schlug vor, den „meist ungenutzten Taxihalteplatz in der Prager Straße“ dafür zu nutzen. Sabine Klopp (Grüne) widersprach: „Der Taxistand ist notwendig.“ Tanja Raab-Rhein (CDU) konterte: „Da steht nie ein Taxi. Die werden per Funk oder per App gerufen.“ Petra Kielmann (Grüne) schlug vor, einen Parkplatz in der Nähe zu finden.

Eine weitere kontroverse Frage war, ob die Firma Pittner als bislang einziger Anbieter von Car-Sharing in Nieder-Eschbach in dem Antrag genannt werden sollte. „Ich nenne den einzigen Anbieter als Beispiel. Ich würde es ebenso tun, wenn es darum ginge, den letzten Bäckerladen im Ortsteil zu erhalten“, sagte Tanja Raab-Rhein. Einige Grüne forderten, den Namen aus dem Antrag herauszunehmen. Jürgen Poloczek (Grüne) erinnerte sich: „2016 hat Pittner einen Platz auf dem VGF-Gelände angeboten bekommen. Damals hat er ihn nicht genommen.“ Seine Fraktion enthielt sich bei der Abstimmung.

Car-Sharing-Stationen sind in Hessen seit Ende September an öffentlichen Straßen erlaubt.

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