Feier der Frankfurter Feuerwehr

Feuerwehr feiert an Main und Römer

150 Jahre Kreisfeuerwehrverband Frankfurt: Das ist ein Grund zum Feiern. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen.

Nostalgiker, Hundefreunde und Action-Fans können sich auf das große Event der Feuerwehr am Wochenende freuen. Am Mainkai wird es eine „spektakuläre Aktion“ geben, sagt Markus Heuser, Pressesprecher des Kreisfeuerwehrverbands. Es sei geplant, dass die Rettungshundestaffel gemeinsam mit der Höhenrettung eine Übung vorführt.

Die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Frankfurt stellen sich unter ihrem Dachverband, dem Kreisfeuerwehrverband Frankfurt, vor. Sowohl am Main wie auch auf dem Römerberg werden Vorführungen und Stände der verschiedenen Abteilungen gezeigt. „Alle sind eingeladen, mitzuschnuppern“, lädt Heuser ein. So kann man die Minifeuerwehr, also Kinder von sechs bis zehn Jahren, und die Jugendfeuerwehr für Kinder im Alter von zehn bis 17 Jahren auf dem Fest bei Aktionen sehen und mit ihnen ins Gespräch kommen.

Außerdem zeigen Einheiten beispielsweise eine Löschübung mit historischen Uniformen und altem Löschwerkzeug wie Eimern oder Löschspritzen aus Holz. Auch die große Drehleiter bekommt einen Auftritt. Die Freiwillige Feuerwehr möchte das Event nutzen, um sich als „ehrenamtliche Uniformierte den Bürgern der Stadt Frankfurt vorzustellen“. Dem Feuerwehrverband ist es wichtig, dass beide Feuerwehren, Freiwillige wie Berufsfeuerwehr, nicht nebeneinander arbeiten, sondern miteinander. Dies soll auf dem Jubiläum auch klar werden: „Die Freiwillige Feuerwehr muss genauso ausgebildet sein wie die Berufsfeuerwehr“, sagt Pressesprecher Heuser.

Auch Fahrzeugenthusiasten werden auf ihre Kosten kommen. Den gesamten Reuterweg von der Uni bis zur Alten Oper werden verschiedene Löschfahrzeuge entlang fahren. Die Fahrzeuge, deren Baujahre laut Heuser „von der Gründerzeit bis zur Moderne“ reichen, können dann auf dem Opernplatz bestaunt werden. Die Geschichte der Feuerwehr wird in einem Zeitbogen visuell dargestellt.

Der Feuerwehrverband hofft, mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen und vielleicht den einen oder anderen von ihnen für die eigene Sache gewinnen zu können. (prng)

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