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Peter Feldmann bedankt sich bei der Bundeswehr.
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Peter Feldmann bedankt sich bei der Bundeswehr.

Corona-Krise

Bundeswehr zieht aus Frankfurt ab

  • Georg Leppert
    VonGeorg Leppert
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Oberbürgermeister Peter Feldmann verabschiedet die Soldaten im Römer.

Er werde jetzt gleich ein wenig pathetisch, kündigte Oberbürgermeister Peter Feldmann an – und er hielt Wort: „Frankfurt steht in Ihrer Schuld“, sagte der SPD-Politiker und ergänzte: „Was Sie – und was die Bundeswehr – für Frankfurt geleistet haben, kann man gar nicht genug würdigen.“

Im Römer verabschiedete Feldmann am Donnerstag die Soldaten, die die Stadt Frankfurt in den vergangenen neun Monaten unterstützt hatten. Zeitweise waren bis zu 250 Angehörige der Bundeswehr in Frankfurt im Einsatz. Sie halfen im Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung der Kontakte, nahmen bei Besucherinnen und Besuchern in den Altenheimen Corona-Tests vor oder kontrollierten Reiserückkehrende am Frankfurter Flughafen. Damit habe die Bundeswehr „Leben geschützt und gerettet, nicht mit der Waffe, sondern mit dem Wattestäbchen in der Hand“, sagte Feldmann.

Rückkehr möglich

Für die 15 Soldaten, die in Tarnanzügen zur Verabschiedung gekommen waren und zum 31. Juli abziehen werden, ergriff Siegfried Siebelds, Oberstleutnant der Reserve, das Wort. Er erinnerte daran, dass das Engagement anfangs auch skeptisch kommentiert worden sei. Die Bundeswehr habe aber gezeigt, dass man sich auf sie verlassen könne.

Siebelds sprach etwa über den Einsatz am Flughafen, der kurzfristig angeordnet worden sei. Um 22.30 Uhr habe sich die Truppe in einem Hotel getroffen. Bereits um 5 Uhr hätten die Soldaten dann Rückkehrerinnen und Rückkehrer aus dem Urlaub empfangen und etwa Aussteigekarten eingesammelt. „Sollten Sie uns wieder brauchen, können Sie uns jederzeit wieder anrufen“, sagte Siebelds zu Feldmann.

Zu einem solchen Anruf könnte es tatsächlich kommen, sagte Antoni Walczok, der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamts, im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau. Derzeit brauche die Behörde die Unterstützung der Bundeswehr nicht. Sollten die Fallzahlen in einer vierten Welle aber wieder steigen, werde die Stadt erneut die Bundeswehr um Hilfe bitten.

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