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Armand Zorn (SPD) hatte am Abend früh Grund zum Jubeln. Am Ende gewann er den Frankfurter Wahlkreis 182 klar.
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Armand Zorn (SPD, links) hatte am Abend früh Grund zum Jubeln. Am Ende gewann er den Frankfurter Wahlkreis 182 klar.

Bundestagswahl 2021

Bundestagswahl in Frankfurt: Zorn gewinnt Wahlkreis 182

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Großer Erfolg für die Frankfurter SPD: Armand Zorn holt das Direktmandat im westlichen Frankfurter Wahlkreis – und das mit einigem Abstand vor Axel Kaufmann (CDU)

Armand Zorn zieht für den Frankfurter Wahlkreis 182 in den Bundestag ein. Der 33 Jahre alte Sozialdemokrat setzte sich überraschend klar gegen Axel Kaufmann (CDU), den viele als Favoriten gesehen hatten, und Deborah Düring (Grüne) durch. Zuletzt hatte die CDU den westlichen Wahlkreis dreimal in Folge gewonnen. An die SPD ging der 182er zuletzt im Jahr 2005, als Gregor Amann siegte.

Das Ergebnis mache ihn stolz, aber auch demütig, sagte Zorn der Frankfurter Rundschau, als sich sein Erfolg immer klarer abzeichnete. Denn dies sei ein großer Vertrauensvorschuss. Er sei von einem sehr knappen Rennen ausgegangen. Dass er nun mit Abstand vorne liege, sei eine Sensation.

Zorn, der mit 12 Jahren mit seiner Familie aus Kamerun nach Deutschland zog, wuchs in Halle auf, wo er sich schon als Schüler politisch engagierte, etwa im Kampf gegen rechts. Der Unternehmensberater, der 2015 wegen des Berufs nach Frankfurt zog, will sich im Bundestag dafür einsetzen, dass Deutschland innovativer wird. Entscheidend ist für ihn dabei eine Bildungspolitik. „Wir bereiten unsere Kinder nicht auf die Welt von morgen und übermorgen vor“, sagte er jüngst im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau. Stark will sich Zorn in Berlin auch für gleiche Aufstiegschancen für junge Menschen machen – und das nicht aus Gründen der Gerechtigkeit. „Wir können uns schlicht nicht leisten, auf so viel ungenutztes Potenzial zu verzichten.“

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