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Omid Nouripour, hier bei der Wahlparty zur Kommunalwahl, will bei der Bundestagswahl für die Grünen den Frankfurter Wahlkreis 183 gewinnen. Foto: Renate Hoyer
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Omid Nouripour, hier bei der Wahlparty zur Kommunalwahl, will bei der Bundestagswahl für die Grünen den Frankfurter Wahlkreis 183 gewinnen.

Bundestagswahl

Bundestagswahl: Frankfurter Grüne zeigen sich siegesgewiss

  • Christoph Manus
    VonChristoph Manus
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Die Grünen in Frankfurt sehen gute Chancen, bei der Bundestagswahl beide Frankfurter Direktmandate zu gewinnen. Zuletzt gingen diese jeweils an die CDU. Doch diesmal sei vieles anders.

Die Frankfurter Grünen gehen mit großer Zuversicht in den heiße Phase des Bundestagswahlkampfs. Sie wollen am 26. September stärkste Kraft in Frankfurt werden und beide Direktmandate gewinnen.

Es sei kein Naturgesetz, dass die CDU in den Wahlkreisen siege, sagte Omid Nouripour, der zum vierten Mal als Direktkandidat im östlichen Wahlkreis 183 antritt, am Freitag. Dort setzte sich zuletzt viermal in Folge eine CDU-Kandidatin durch, den westlichen Wahlkreis 182 gewann die CDU bei den vergangenen drei Bundestagswahlen. Diesen will nun Deborah Düring, Sprecherin der Grünen Jugend Hessen, erobern, Sie hat mit Platz 7 zudem sehr gute Chancen, über die Landesliste in den Bundestag einzuziehen. Nouripour steht sogar auf Platz 2.

Die Grünen haben in Frankfurt drei Wahlen in Folge gewonnen

Düring, die mit dem Motto „Klima.Gerecht.Gestalten“ in den Wahlkampf zieht, sagte im „Politiklabor“ der Grünen, immer mehr Menschen wollten, dass der Klimaschutz endlich Priorität erhalte. Und genau das sei das „Ur-Thema“ der Grünen. Sie verwies zudem darauf, dass die Grünen nun schon bei drei Wahlen in Folge in Frankfurt vorne lagen.

Weitere Termine der Frankfurter Grünen zur Bundestagswahl

Generationengerechtigkeit und Care-Arbeit (Dienstag, 17. August, 18.30 Uhr, Hauptwache) mit Deborah Düring, Ricarda Lang, stellvertretende Bundesvorsitzende der Grünen und Nadia Qani, Gründerin eines Pflegedienstes.

Chancen grüner Finanz- und Wirtschaftspolitik (Mittwoch, 15. September, 18 Uhr, Haus der Jugend) mit Omid Nouripour, der Bundestagskandidatin Kristina Jeromin, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und der Landtagsabgeordneten Miriam Dahlke. cm

„Es war noch nie so einfach, die CDU zu schlagen wie diesmal“, sagte Nouripour, außenpolitischer Sprecher der Grünen im Bundestag. Wer aber sicher verhindern wolle, dass diese erneut die Direktmandate gewinnt, müsse die Grünen wählen.

Weil die SPD deutlich schlechtere Chancen habe, in einem der beiden Wahlkreise zu siegen, sei jede Erststimme für die Sozialdemokraten letztlich eine für die CDU, sagte Nouripour.

Für die SPD treten Armand Zorn im Wahlkreis 182, Kaweh Mansoori im Wahlkreis 183 an, für die CDU Axel Kaufmann und Bettina Wiesmann. Für die FDP kandidieren Frank Maiwald und Thorsten Lieb, für die Linke Janine Wissler und Achim Kessler.

Annalena Baerbock und Robert Habeck sprechen vor dem Römer

Nachdem die Corona-Pandemie den Wahlkampf zur Kommunalwahl massiv behindert hatte, planen die Frankfurter Grünen nun wieder deutlich mehr Aktionen und Veranstaltungen. Sie wollen von Tür zu Tür ziehen, in Kneipen und von „Decke zu Decke“ um Stimmen werben. Für den Schlussspurt richten sie einen „Grünen Bereich“ auf dem Liebfrauenberg ein. Höhepunkt der geplanten Veranstaltungen wird ein „Townhall“-Format mit Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock und Spitzenkandidat Robert Habeck am Donnerstag, 8. September, um 17.30 Uhr auf dem Römerberg.

Die ersten Plakate werden am Wochenende geklebt. Die Grünen haben, wie Kreisvorstandssprecher Daniel Frank berichtete, 1400 in den Größen A0 und A1 bestellt. Hinzu kommen 350 Großflächenplakate und einige Hundert Ankündigungsplakate für die Veranstaltung mit Baerbock und Habeck.

Deborah Düring tritt bei der Bundestagswahl für die Grünen im Frankfurter Wahlkreis 182 an.

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