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Bei der Bundestagswahl 2017 lieferten sich Angela Merkel und Martin Schulz das Rennen um die Kanzlerschaft.
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Bei der Bundestagswahl 2017 lieferten sich Angela Merkel und Martin Schulz das Rennen um die Kanzlerschaft.

Bundestagswahl

Bundestagswahl: Die Hessinnen und Hessen haben die Wahl

  • Florian Leclerc
    VonFlorian Leclerc
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Wahlberechtigte in Hessen können bei der Bundestagswahl am 26. September aus 23 Listen auswählen, in Frankfurt aus zehn.

Die Wählerinnen und Wähler in Hessen können bei der Bundestagswahl am 26. September ihre beiden Kreuze bei 23 verschiedenen Listen machen. Wie der Landeswahlleiter am Freitag mitteilte, wurden lediglich zwei Landeslisten zurückgewiesen, die Anarchistische Pogo Partei (APPD) und die Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP).

Die APPD war vom Bundeswahlausschuss nicht als Partei anerkannt worden und scheiterte mit einer Beschwerde vor dem Bundesverfassungsgericht. Die SGP konnte nicht die erforderlichen Unterstützungsunterschriften vorlegen.

Auf den Landeslisten kandidieren 447 Bewerberinnen und Bewerber, etwas mehr als ein Drittel davon sind Frauen. Zugelassen sind unter anderem auch die Deutsche Kommunistische Partei (KPD) und die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD).

In Frankfurt treten zehn Listen an

In Frankfurt können die etwa 430 000 Wählerinnen und Wähler in den beiden Wahlkreisen 182 und 183 aus zehn beziehungsweise neun Listen auswählen – Volt tritt nur in einem Wahlkreis an. Ohne Beanstandung erkannten der Wahlkreisleiter und der zuständige Ausschuss alle eingereichten Wahlvorschläge an.

Hier die Bewerberinnen und Bewerber für die Frankfurter Wahlkreise 182 beziehungsweise 183: Für die CDU treten Axel Kaufmann und Bettina Margarethe Wiesmann an. Die SPD schickt Armand Zorn und Kaweh Mansoori ins Rennen. Die AfD hat Patrick Rüdiger Schenck und Joana Eleonora Cotar aufgestellt.

Wahlkreise

In Hessen gibt es bei der Bundestagswahl 22 Wahlkreise. Sie reichen von Waldeck (Wahlkreis 167) bis zur Bergstraße (Wahlkreis 188).

Die Städte Darmstadt, Wiesbaden, Offenbach, Kassel, Marburg, Gießen Fulda und Hanau haben jeweils einen Wahlkreis für sich. Frankfurt ist die einzige Stadt in Hessen, die in zwei Wahlkreise aufgeteilt ist: 182 und 183.

Die beiden Frankfurter Wahlkreise sind höchst unterschiedlich. Der 182er beinhaltet die westlichen Stadtteile und einige wenige nördliche Bezirke. Der Wahlkreis 183 besteht aus dem kompletten Süden und Osten Frankfurts sowie einigen Stadtteilen im Norden. Er ist – gemessen an der Fläche – rund doppelt so groß wie der 182er. Doch darauf kommt es nicht an.

Die Zahl der Wahlberechtigten in den beiden Kreisen liegt zumindest nah beieinander. Im 183er dürfen 227 152 Menschen ihre Stimmen abgeben, im 182er sind es 201 503. Grundsätzlich gilt: In einem Wahlkreis sollen rund 250 000 Wahlberechtigte leben. geo

Für die FDP treten Frank Michael Maiwald und Thorsten Willibald Lieb an. Die Grünen haben Deborah Saskia Düring und Omid Nouripour aufgestellt; die Linke Janine Natalie Wissler und Achim Dieter Kessler.

Die Freien Wähler ziehen mit Eric Pärisch und Dieter Breidt in den Wahlkampf. Die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) hat Karsten Ulrich Wappelt und Tufan Aydin aufgestellt. Für die Basis treten Martin Karl Georg Heipertz und Marketakis Konstantinos an. Volt hat Maximilian Zänker im Wahlkreis 182 aufgestellt.

Briefwahl-Unterlagen werden ab 16. August verschickt

Wählerinnen und Wähler haben zwei Stimmen. Mit ihrer Erststimme wählen sie die Kreisabgeordnete oder den Kreisabgeordneten. Die Zweitstimme, auf der rechten Seite des Stimmzettels, geht an die Landesliste. Wahlberechtigt sind alle Deutschen, die älter als 18 Jahre sind und seit mehr als drei Monaten in Deutschland leben.

Wer in Frankfurt gemeldet ist, bekommt eine Wahlbenachrichtigung vom Amt zugeschickt; wer keinen festen Wohnsitz hat, muss sich bis 5. September in das Wählerverzeichnis eintragen lassen. Ansprechpartner ist das Bürgeramt, Statistik und Wahlen, Zeil 3.

Wer nach dem 15. August umzieht, behält sein Wahlrecht am Ort der alten Hauptwohnung. Die Wahlbenachrichtigungen werden von 16. August bis 5. September zugestellt. Wer bis dahin keine Wahlbenachrichtigung bekommen hat, sollte sich beim Wahlamt melden. Die Briefwahlunterlagen können auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung oder online von 2. August an (frankfurt.de/briefwahlunterlagen) beantragt werden.

Stadt sucht Wahlhelfer

Die Unterlagen werden frühestens vom 16. August an verschickt. Sie sollten bis zum 15. September per Post zurückgeschickt werden.

Die Briefwahl kann man auch persönlich beantragen, von 16. August an im Bürgeramt, Statistik und Wahlen, Lange Straße 25-27, sowie im Bürgeramt Höchst, Dalbergstraße 14.

Die Stadt ruft Freiwillige dazu auf, als ehrenamtliches Wahlvorstandsmitglied zu helfen. Es winken 45 bis 50 Euro. E-Mail an: wahlvorstaende@stadt-frankfurt.de

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