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Blick auf die Pferderennbahn.

Rennbahn

Stadt betrachtet Streit um Gelände als beendet

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt keine Revision möglich ist. Somit geht die Stadt Frankfurt von einem zügigen Baubeginn der geplanten DFB-Akademie aus.

Nach einer erneuten Gerichtsentscheidung zum Rennbahn-Gelände geht die Stadt Frankfurt von einem zügigen Baubeginn der geplanten DFB-Akademie aus. Die Stadt verwies in einer Mitteilung am Freitag auf einen Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13. Dezember, nach dem gegen ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt (OLG) vom März keine Revision möglich ist. „Damit steht endgültig fest, dass der zwischen der Stadt Frankfurt und dem Deutschen Fußball-Bund geschlossene Erbbaurechtsvertrag nicht wie vom Renn-Klub behauptet gegen das Wettbewerbsrecht verstößt“, erklärte die Stadt. Der Rechtsstreit sei damit rechtskräftig abgeschlossen.

Zuletzt hatte das Landgericht Frankfurt im November 2018 entschieden, dass auch das sogenannte Sarotti-Häuschen, ein wenige Quadratmeter großer hölzerner Pavillon, auf dem Gelände beseitigt und das Grundstück herausgeben werden muss. „Die Urteile zeigen, dass die Stadt Frankfurt am Main sich völlig rechtskonform verhalten hat“, erklärte Bau-Dezernent Jan Schneider (CDU).

Der Rechtsstreit um das ehemalige Rennbahngelände in Frankfurt-Niederrad zieht sich bereits seit Jahren hin. Auf dem Grundstück will der DFB für 120 Millionen Euro eine Fußballakademie bauen. Nach den ursprünglichen Plänen sollte bereits im Frühjahr 2018 mit dem Bau der DFB-Akademie begonnen werden. Es ist das teuerste Projekt in der DFB-Geschichte. (dpa) 

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