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Bundesbank lädt ein

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Von: Lukas Geisler

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Es gibt interessante Einblicke. Hier die Treppe im Atrium der Hauptverwaltung. Michael Schick
Es gibt interessante Einblicke. Hier die Treppe im Atrium der Hauptverwaltung. Michael Schick © Michael Schick

Tage der offenen Türen am Wochenende in der Innenstadt

Im frisch renovierten alten Notenbanksaal, in dem 1948 die Beschlüsse zur Einführung der Deutschen Mark gefallen sind, wird für Besucher:innen hier an den zwei Tagen der offenen Tür ein eigens produzierter Film gezeigt. Durch Virtual-Reality-Brille haben Besuchende die einmalige Möglichkeit – zumindest virtuell –, im Büro des Bundesbankpräsidenten Joachim Nagel zu stehen. Auch die Goldreserven wirken so zum Greifen nah. Alles Orte der Geldpolitik, die normalerweise verschlossen bleiben. Zum Abschluss des kurzen Filmes gibt es für die schwindelfreien Menschen einen Drohnenflug über Frankfurt zu bestaunen.

Doch dies sind nicht die einzigen Programmpunkte, die sich die Bundesbank für das Wochenende ausgedacht hat. Dabei geht es nicht nur um Unterhaltung, auch wenn diese nicht zu kurz kommen soll. Auf dem Gelände ihrer Hauptverwaltung Hessen in der Frankfurter Innenstadt hat die Bundesbank ein informatives Programm zusammengestellt.

„Gerade in diesen bewegten Zeiten möchten wir der Öffentlichkeit viele Informationen auch zu aktuellen Fragestellungen bieten“, so Joachim Nagel, der erst seit Januar 2022 neuer Bundesbankpräsident ist. „Wir möchten trotz der Sanierungsarbeiten an unserer Zentrale in Bockenheim nicht auf den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern verzichten“, sagt er. Joachim Nagel sei es wichtig, dass sich die Bundesbank nicht abkapselt. Dafür stellt er sich Samstag sowie Sonntag jeweils um 12 und 16 Uhr einem Interview.

Neben weiteren interaktiven Vorträgen über die Arbeit der Bundesbank muss aber auch niemand hungrig nach Hause gehen. Eine Foodtruck-Meile in der angrenzenden Niddastraße bietet abwechslungsreiche Verpflegung, und in einer Bastelecke ist für Kinder etwas geboten. Auf das regnerische Wetter sei man mit dem wohl größten Regenschirm in Frankfurt, der im Innenhof des architektonisch spannenden Gebäudekomplexes gespannt ist, vorbereitet.

Wem die virtuelle Erfahrung von Goldbarren in den Tresoren der Bundesbank nicht genug war, kann unter Sicherheitsvorkehrungen auch einen echten 12,5 Kilo schweren Goldbarren im Wert von 700 000 Euro anfassen.

Mehr Informationen gibt es online: bundesbank.de

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