Neubaupläne

Bundesbank bekommt mehr Platz

  • Christoph Manus
    vonChristoph Manus
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Die Pläne der Bundesbank für drei zusätzliche Bürogebäude auf ihrem Frankfurter Gelände kommen voran. Jetzt steht fest, nach welchen Entwürfen sie gebaut werden sollen.

Die drei Bürogebäude, die die Deutsche Bundesbank parallel zur Sanierung des Hauptgebäudes errichten will, sollen nach Entwürfen des Baseler Büros Morger Partner Architekten entstehen. Das hat das Preisgericht jetzt entschieden. Es hatte sich in einem anonymisierten Verfahren mit 29 Entwürfen befasst.

Bei den Neubauten soll es sich um identisch ausgeführte schmale Scheiben handeln. Die Jury lobt den Entwurf des Baseler Büros, das den städtebaulichen Rahmenplan des Frankfurter Architekten Ferdinand Heide evolutionär weiterentwickelt habe, unter anderem für die hohe Flächeneffizienz, die sich sehr positiv in den wirtschaftlichen Kenndaten niederschlage, und die ausgewogene Gestaltung der Freiräume, die einen starken Campus-Charakter entwickele.

Ziel der Sanierung des 54 Meter hohen und 217 Meter langen Hauptgebäudes und der Neubauten ist es, alle Beschäftigten der Bundesbank-Zentrale in Frankfurt künftig an der Wilhelm-Epstein-Straße zusammenzubringen. Bisher arbeitet etwa die Hälfte der Beschäftigten an verschiedenen Standorten in der Innenstadt.

Die Arbeiten sollen Mitte kommenden Jahres beginnen. Die bisher im Hauptgebäude tätigen Beschäftigten werden übergangsweise in zwei Hochhäuser an der Mainzer Landstraße ziehen. cm

Die Entwürfe sind ab 16. Juli im Deutschen Architekturmuseum, Schaumainkai 43, zu sehen.

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