Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mobilität

BUND will keine U-Bahn unterm Grüneburgpark in Frankfurt

  • Florian Leclerc
    vonFlorian Leclerc
    schließen

Der Umweltschutzverband schlägt einen Halt am Botanischen Garten und eine Straßenbahn zum Campus Westend vor.

Der BUND Frankfurt spricht sich gegen eine Untertunnelung des Grüneburgparks beim Bau der U-Bahn von Bockenheim nach Ginnheim aus. „Ein Tunnel unter dem Palmengarten und dem Grüneburgpark zieht unkalkulierbare Risiken für Grundwasser und Vegetation nach sich“, sagte Wolf-Rüdiger Hansen vom BUND-Kreisverband Frankfurt.

Es sei zu befürchten, dass die Grundwasserströme unkalkulierbar beeinträchtigt und die Bäume massiv geschädigt würden. Palmengarten und Grüneburgpark seien die grüne Lunge des Westends.

Die Stadt Frankfurt prüft derzeit zehn Varianten, die U-Bahn-Linie U4 von Bockenheim nach Ginnheim zu verlängern. Details sind für das Frühjahr angekündigt. In einer Variante würde die U-Bahn direkt unterhalb des Theodor-W.-Adorno-Platzes auf dem Campus Westend halten. Sie böte die kürzesten Wege für die Studierenden.

Der BUND Frankfurt schlägt indes eine andere Variante vor. Sie soll an der Zeppelinallee entlang im Tunnel zum Botanischen Garten verlaufen. Dort soll die U-Bahn halten und dann oberirdisch weiterfahren. Studierende müssten 500 Meter zum Campus Westend laufen. Das sei „zumutbar“.

Der Tunnel in dieser Variante ist kürzer im Vergleich zur direkten Campusanbindung. Das Geld, das damit gespart werde, könne für den Bau einer Straßenbahn vom Hauptbahnhof über den Reuterweg zum Campus Westend ausgegeben werden.

Eine Straßenbahn sorge für neue Umsteigepunkte in die U6 und U7 an der Alten Oper und in die S-Bahn an der Taunusanlage. Sie binde die östliche Mainzer Landstraße besser an und mache Busfahrten überflüssig.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare