Frankfurt

Bürgerpreis für Ehrenamtliche

  • vonBrüggemann
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Elf Auszeichnungen für vorbildliches Engagement in der Stadtgesellschaft vergeben.

Die Stadt Frankfurt und die Stiftung der Frankfurter Sparkasse haben am Montagabend zum dreizehnten Mal den mit insgesamt 9 250 Euro dotierten Bürgerpreis verliehen. Bei der Preisverleihung in der Paulskirche sind elf ehrenamtliche Personen und Projekte aus Frankfurt und Umgebung in den Kategorien U21, Alltagshelden und Lebenswerk für ihr vorbildliches Engagement ausgezeichnet worden.

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) bedankte sich bei den Ehrenamtlichen für ihr Engagement, gerade in Zeiten von Corona. „Dafür, dass sie den Kampf gegen das Virus ein Stück geführt haben.“ So seien viele der Anwesenden in den letzten Monaten besonders engagiert gewesen, hätten Masken genäht und Einkaufshilfen organisiert.

Der Bürgerpreis für Ehrenamtliche unter 21 Jahren wurde an die „Projektleitungsgruppe Parkour“ der TSG 1888 Nieder-Erlenbach vergeben. Die Jugendlichen Julius Kiesau, Finn Deutsch, Anna Riegeler und Julian Weber haben für ihren Verein eine eigene Parkour-Anlage realisiert. Insgesamt sechs Ehrenamtliche wurden in der Kategorie „Alltagshelden“ ausgezeichnet. Einer der Preise ging an Stephanie Heinze, die sich als Vorstandsvorsitzende der Hilde-Ulrichs-Stiftung in der Parkinson-Forschung engagiert. Weitere Auszeichnungen erhielten der Verein „Über den Tellerrand Frankfurt“, der Begegnungen zwischen Geflüchteten und Einheimischen schafft, und André Daniel, der sich mit den „Helferfreunden Frankfurt“ für Wohnsitzlose einsetzt. In der Kategorie „Lebenswerk“ wurde neben drei weiteren Preisträgern der Frankfurter Joachim Kany für seinen langjährigen Einsatz für die Leichtathletik bei der TSG Nordwest 98 und den Hessischen Leichtathletikkreis gewürdigt.

Insgesamt hatten sich 54 Menschen, Projekte und Vereine beworben oder waren vorgeschlagen worden.

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